"Due Diligence" kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt "gebührende Sorgfalt". Daher lässt sich auch schon in etwa erkennen, was dieser Begriff beschreibt: Der Begriff "Due Diligence" beschreibt die eingehende und detaillierte Prüfung eines Unternehmens sowohl auf der wirtschaftlich finanziellen Ebene, als auch auf der rechtlichen und steuerlichen Ebene. Die Diligence wird dabei von dem Käufer des Unternehmens vorgenommen, um sich abzusichern und das potentielle Risiko zu senken.
Die Durchführung einer Due Diligence wird vom Käuferunternehmen dabei generell Fachleuten überlassen. Für die einzelnen Aspekte gibt es verschiedene Abteilungen oder externe Berater. Dabei werden die unterschiedlichsten Informationsquellen genutzt, die Basis bilden aber die Unternehmensunterlagen. Diese werden analysiert, weiterhin werden Gespräche mit dem Management des zu übernehmenden Unternehmens gemacht. Die Diligence untergliedert sich dabei in verschiedene Teilbereiche: Die Financial Due Diligence dient der Prüfung der finanziellen Lage, während die Commercial- bzw. Marketanalyse wie der Name schon sagt eine Marktanalyse des Unternehmens darlegt. Zudem prüft die Legal Due Diligence rechtliche Aspekte. Die steuerliche Situation wird von der Tax Due Diligence übernommen. Diese 4 Teile der Diligence sind dabei von besonderer Bedeutung, bilden sie doch den Hauptteil der Überprüfung des Unternehmens.
Nicht zuletzt spielt aber auch immer mehr eine kulturelle Betrachtung eine Rolle, also sozusagen eine Diligence über die Arbeitsumstände und der Gepflogenheiten der Mitarbeiter. Eine Due Diligence findet fast immer vor Verkaufsabschluss des Zielunternehmens statt. Einzelne Aspekte könne aber auch erst danach geprüft werden. Letztendlich ist eine Diligence also nichts anderes als eine Art Information über das Produkt bevor es gekauft wird, wie beim handelsüblichen Einkauf auch - mit dem Unterschied dass es sich dabei um eine Firma handelt, deren Kauf immer mit gigantische Ausgaben verbunden ist und die Information daher fundierte Details aufzeigen muss. Eine nicht korrekt ausgearbeitete Diligence kann eine Firma je nach Volumen also schnell in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten bringen.
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