Businessplan Abteilungsleiter

Sie sind Abteilungsleiter und wollen eine eigene Unternehmung aufbauen? Weil Sie unabhängig sein wollen und daher selbst anfangen wollen? Ideal! Ärgerlicherweise gibt es ohne Businessplan keine finanziellen Mittel, Fördergelder und Zuschüsse! Diese staatlichen Präsente sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Möglichkeit, dass aus ihrer Geschäftsidee auch Wirklichkeit wird. Wenn Sie also siegreich als Abteilungsleiter durchstarten wollen, nutzen Sie einen Businessplan und überzeugen Bekannte, Darlehensgeber, Partner und Arbeitnehmer.

Businessplan Abteilungsleiter – Besondere Anforderungen?

Sollten Sie als Abteilungsleiter ein Unternehmen starten wollen, dann haben Sie in der Vergangenheit zwischen 28.000€ - 57.500€ verdient. Dieses Gehalt sollten Sie als Firmengründer wenigstens erreichen. Außerdem müssen Sie sich mit ggf. neuen Anforderungen der Branche beschäftigen, in der Sie gründen. Und natürlich spielen ihre persönlichen Kompetenzen eine bedeutende Rolle. In der Regel ist es auch relevant zu überprüfen, welche formalen Bedingungen es gibt, die ggf. zu berücksichtigen sind. Wenn Sie Abteilungsleiter sind, dann haben Sie folgende Kompetenzen erworben: Abteilungsleitung, Führungserfahrung, Personalführung, Personalentwicklung, Prozessoptimierung, Controlling, Vertrieb, Projektmanagement, Führung, Business Process Management. Das kann eine perfekte Basis für einen Start als bspw. Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 22%. Die Firmengründer im Bereich Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung kommen vornehmlich aus Österreich, Türkei und haben als Abschluss Abgeschlossene Lehre. Jammerschade ist, dass die Frauenquote nur bei 28,3 Prozent liegt. In die Selbstständigkeit starten Gründer in der Branche Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung im Alter von 37,2 Jahren. Das wichtigste Motiv zur unternehmerischen Tätigkeit ist laut Untersuchungen finanzielle Freiheit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als essentielle Stresselemente sehen Neustarter:


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Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.















  1. Fehlende Mitgründer
  2. hohe Steuerbelastung
  3. schlechter Zugang zu Fördermitteln
  4. Rechtliche Unklarheiten
  5. fehlende Fachkräfte
  6. Opportunitätskosten
  7. Abmahngefahren
  8. schlechter Zugang zu Kapital
  9. Exit Strategie
  10. hohe Bürokratie
  11. Abstiegsangst bei Scheitern

Die Schwierigkeit bei der Angestelltensuche sind:

  1. Standortunattraktivität
  2. Fachkräftemangel
  3. Unattraktive Work-Life-Balance
  4. Gehaltsforderungen
  5. Konkurrenz großer Unternehmen

Für den Beginn sind 5-10 TEUR Startkapital erforderlich. Das Kapital holen sich Existenzgründer mehrheitlich über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Erleichterung sind hier naturgemäß Zuschüsse und Online Kredite. Die Kapital fliessen dann im Rahmen der Firmengründung:

  1. Neue Mitarbeiter
  2. Kooperationen
  3. Lizenzen/ Patente
  4. Berater
  5. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  6. Marketing/ Werbung

In diesem Zusammenhang ist das Niedrigzinsumfeld der vergangenen Jahre ein zusätzlicher Impuls für eine Ausweitung des Barkreditbedarfs und generell mehr Neustarter setzen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite verschlafen. Ausgesprochen häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Rängen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dabei ist die Supervision interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Ausschlaggebende Hilfestellungen der Städte sind:

  1. Logistische Infrastruktur
  2. Nähe zu Unis
  3. Gesetzliche Auflagen
  4. Digitale Infrastruktur
  5. allgemeine Gründerszene
  6. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  7. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  8. Zugang zu finanziellen Mitteln
  9. Berater/ Mentoren Zugang
  10. Günstige Lebenshaltungskosten

Im Lauf von drei Geschäftsjahren beenden übrigens rund 30% der Startups ihre Gründung wieder (3-30-Faustformel). Versagen tun die meisten Startups auf Basis von:

  1. Fehlende Finanzierung
  2. Kaufmännische Defizite
  3. Konjuktureinbruch
  4. Unausgereifte Geschäftsidee
  5. Familiäre Probleme
  6. Zu hoch geschätzter Umsatz
  7. Fehlende Mitarbeiter
  8. Unklare Zielgruppe
  9. Fehlender Kundennutzen

Businessplan Abteilungsleiter – Vorlage oder Muster nutzen?

Der vorrangige Schritt in die Existenzgründung ist eine wohlüberlegte Planung. Das Instrument der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos verwenden bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen. Es kann indes vieles erleichtern, wenn Sie in einem geprüften Gerüst arbeiten. Freilich so individuell Sie als Startup sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Verwendung werden Sie sich obendrein mehr oder weniger Arbeitsaufwand machen. Für den Gründungszuschuss brauchen Sie nebenbei bemerkt nur einen abgespeckten Businessplan, dagegen für Barkredite oder Online Kredite doch eher die gründliche Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Punkte:

  1. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  2. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:
  3. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  4. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  5. Wer sind die Gesellschafter?
  6. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt
  7. Wie ist die Preispolitik?
  8. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  9. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  10. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  11. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  12. Welche Produkte werden angeboten?
  13. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  14. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  15. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  16. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  17. Wie ist das Kundenpotential?
  18. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  19. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  20. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  21. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)

Businessplan Abteilungsleiter – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer überzeugenden Struktur ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, beweisen Sie Ihre Eignung, die Gründung zu managen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei zahlreichen Businessplänen ähnlich. Versuchen Sie zudem besondere Fragestellungen als Skizze darzustellen, wodurch sie plausibel werden. Darüber hinaus wird dadurch der Artikel aufgelockert.

Businessplan Abteilungsleiter - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Abteilungsleiter - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Abteilungsleiter - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie nachstehende Papiere, soweit vorhanden, beilegen:

  1. Lebenslauf
  2. Produktebeschreibungen
  3. Markenrechtseintragungen
  4. Geschäftsberichte, Presseartikel
  5. Kundenanfragen
  6. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre
  7. Aktionäre, Verwaltungsräte, Geschäftsbeziehungen
  8. Kostenrechnungs- und Margenanalysen
  9. Marktstudien
  10. Organigramme, Standortlisten

Orientieren Sie sich zudem im Zahlenteil immer an den verfügbaren Branchenkennzahlen. Das gibt beim erfahrenen Leser Sicherheit und Gewissheit.


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