Businessplan Apotheker

Sie sind Apotheker und wollen eine eigene Firma gründen? Weil Sie ein höheres Einkommen aus der Selbstständigkeit erwarten und daher selbst anfangen wollen? Perfekt! Unglücklicherweise gibt es ohne Businessplan keine Darlehen, Fördermittel und Zuschüsse! Diese staatlichen Geschenke sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Chance, dass aus ihrer Geschäftsidee auch Wirklichkeit wird. Wenn Sie also erfolgreich als Apotheker durchstarten wollen, verwenden Sie einen Businessplan und überzeugen Kollegen, Investoren, Unternehmenspartner und Mitarbeiter.

Businessplan Apotheker – Besondere Anforderungen?

Sollten Sie als Apotheker ein Unternehmen starten wollen, dann haben Sie in der Historie zwischen 44.500€ - 69.500€ verdient. Dieses Salär sollten Sie als Startup mindestens erzielen. Manchmal müssen Sie sich mit ggf. neuen Erfordernissen der Branche auseinandersetzen, in der Sie starten. Und natürlich spielen ihre persönlichen Talente eine entscheidende Rolle. Im Prinzip ist es auch zentral zu untersuchen, welche formalen Bedingungen es gibt, die ggf. zu respektieren sind.
Wenn Sie Apotheker sind, dann haben Sie folgende Qualifikationen erworben: Pharmazie, Klinische Pharmazie, Pharmakologie, Arzneimittel, Arzneimittelinformationen, Homöopathie, Arzneimittelsicherheit, Pharmazeutische Technologie, QMS, Offzin-Pharmazie, Rezepte, Herstellung von Medikamenten. Das kann eine ideale Voraussetzung für einen Start als bspw. Apotheke sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 29%. Die Existenzgründer im Bereich Apotheke kommen in aller Regel aus Österreich, Polen, Italien, Griechenland und haben als Abschluss Abgeschlossenes Studium. Bedauerlich ist, dass die Frauenquote lediglich bei 17,6 Prozent liegt. In die Gründung starten Selbstständige in der Branche Apotheke im Alter von 36,5 Jahren. Das wesentliche Motiv zur Selbständigkeit ist laut Studien finanzielle Freiheit. Bereits zum Start gibt es Personal (1-5 Mitarbeiter). Als wesentliche Stresselemente verspüren angehende Unternehmer:


GRATIS Fördermittelcheck für Existenzgründer, Freiberufler, Handwerker, Kleinunternehmer, KMU und Solo-Selbstständige - Jeder hat eine Chance!

Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.
















  1. schlechter Zugang zu Fördermitteln
  2. Fehlende Lieferanten
  3. fehlende Fachkräfte
  4. Opportunitätskosten
  5. Fehlende Mitgründer
  6. hohe Steuerbelastung
  7. Finanzielles Risiko
  8. Rechtliche Unklarheiten
  9. Belastung für die Familie
  10. Skalierung des Geschäftsmodells

Die Problematik bei der Arbeitnehmersuche sind:

  1. Gehaltsforderungen
  2. Fachkräftemangel
  3. Standortunattraktivität
  4. Konkurrenz großer Unternehmen
  5. Unattraktive Work-Life-Balance

Für den Start sind Über 100 TEUR Startkapital vonnöten. Das Geld holen sich Neustarter mehrheitlich über Bankdarlehen, Förderkredite, Beteiligungen, Eigenkapital. Eine grosse Erleichterung sind hier erwartungsgemäß Zuschüsse und Online Kredite. Die Gelder fliessen dann im Rahmen der Firmengründung:

  1. Neue Mitarbeiter
  2. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  3. Berater
  4. Marketing/ Werbung
  5. Lizenzen/ Patente
  6. Kooperationen

In diesem Zusammenhang ist das Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre ein zusätzlicher Anlass für eine Erhöhung des Barkreditbedarfs und immer mehr Selbstständige vertrauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite verschlafen. Sehr häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Rängen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Hierbei ist die Hilfe interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Ausschlaggebende Unterstützungselemente der Städte sind:

  1. Berater/ Mentoren Zugang
  2. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  3. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  4. Qualifizierte Mitarbeiter
  5. Nähe zu Unis
  6. allgemeine Gründerszene
  7. Logistische Infrastruktur
  8. Digitale Infrastruktur
  9. Günstige Lebenshaltungskosten
  10. Förderangebote

Im Lauf von 3 Geschäftsjahren beenden übrigens in etwa 30% der Selbstständigen ihre Firmengründung wieder (3-30-Faustregel). Floppen tun die meisten Gründer auf Basis von:

  1. Unklare Zielgruppe
  2. Kaufmännische Defizite
  3. Fehlende Finanzierung
  4. Fehlender Kundennutzen
  5. Fehlende Fachkenntnisse
  6. Wettbewerber
  7. Fehlende Mitarbeiter
  8. Unausgereifte Geschäftsidee
  9. Konjuktureinbruch
  10. Zu hoch geschätzter Umsatz
  11. Familiäre Probleme

Businessplan Apotheker – Vorlage oder Muster nutzen?

Der erste Schritt in die Existenzgründung ist eine solide Planung. Das Tool der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos benutzen bleibt logischerweise Ihnen überlassen. Es kann indes vieles erleichtern, wenn Sie in einem geprüften Gerüst arbeiten. Freilich so individuell Sie als Existenzgründer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Verwendung werden Sie sich des Weiteren mehr oder weniger Aufwand machen. Für den Gründungszuschuss brauchen Sie nebenbei bemerkt nur einen unkomplizierten Businessplan, dagegen für Kredite oder Online Kredite doch eher die ausführliche Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Fragen:

  1. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  2. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt
  3. Erläutern Sie den Absatzmarkt
  4. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  5. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  6. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  7. Wer sind die Gesellschafter?
  8. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  9. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  10. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:
  11. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  12. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  13. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  14. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  15. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  16. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  17. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  18. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  19. Erklären Sie die Richtlinien und Verordnungen, die für ihr Unternehmen gelten
  20. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  21. Wie ist die Preispolitik?

Businessplan Apotheker – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer stimmigen Struktur ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, demonstrieren Sie Ihre Fähigkeit, die Existenzgründung zu beherrschen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei allen Businessplänen ähnlich. Testen Sie obendrein komplizierte Themenbereiche als Skizze darzustellen, wodurch sie verstehbar werden. Des Weiteren wird dadurch der Text aufgelockert.

Businessplan Apotheker - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Apotheker - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Apotheker - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie die folgenden Unterlagen, soweit vorhanden, beilegen:

  1. Kundenanfragen
  2. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  3. Referenzen, Verkaufsverträge
  4. Lebenslauf
  5. Aktionäre, Verwaltungsräte, Geschäftsbeziehungen
  6. Produktebeschreibungen
  7. Statuten, Gesellschaftsverträge
  8. Markenrechtseintragungen
  9. Geschäftsberichte, Presseartikel
  10. Handelsregisterauszüge

Orientieren Sie sich zusätzlich im Zahlenteil ständig an den vorhandenen Branchenkennzahlen. Das schafft beim kundigen Leser Sicherheit und Gewissheit.


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