Businessplan Einkäufer

Sie sind Einkäufer und wollen eine eigene Firma aufbauen? Weil Sie ein höheres Einkommen aus der Selbstständigkeit erwarten und daher selbst loslegen wollen? Optimal! Bedauerlicherweise gibt es ohne Businessplan keine finanziellen Mittel, Fördermittel und Zuschüsse! Diese staatlichen Geschenke sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Aussicht, dass aus ihrer Idee auch Wirklichkeit wird. Wenn Sie also erfolgreich als Einkäufer durchstarten wollen, benutzen Sie einen Businessplan und beeindrucken Freunde, Geldgeber, Partner und Mitarbeiter.

Businessplan Einkäufer – Besondere Anforderungen?

Angenommen, dass Sie als Einkäufer ein Business beginnen wollen, dann haben Sie in der Vergangenheit zwischen 34.000€ - 68.000€ verdient. Dieses Arbeitsentgelt sollten Sie als Existenzgründer zumindest erzielen. Außerdem müssen Sie sich mit ggf. neuen Anforderungen der Branche auseinandersetzen, in der Sie gründen. Und natürlich spielen ihre persönlichen Kompetenzen eine wichtige Rolle. Grundsätzlich ist es auch wichtig zu analysieren, welche formalen Voraussetzungen es gibt, die ggf. zu beachten sind.
Wenn Sie Einkäufer sind, dann haben Sie folgende Qualifikationen erworben: Einkauf, Lieferanten Management, Strategischer Einkauf, Beschaffung, Projekteiinkauf, Preisverhandlungen, Technischer Einkauf, Global Sourcing, Einkaufscontrolling, Beschaffungsplattformen, Supply Chain Management. Das kann eine hochwertige Grundlage für einen Auftakt als bspw. Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 22%. Die angehenden Unternehmer im Bereich Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung kommen meist aus Österreich, Türkei und haben als Abschluss Abgeschlossene Lehre. Beklagenswert ist, dass die Frauenquote nur bei 26,4 Prozent liegt. In die Selbstständigkeit starten Existenzgründer in der Branche Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung im Alter von 36,9 Jahren. Das wichtigste Motiv zur unternehmerischen Tätigkeit ist laut Analysen finanzielle Freiheit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als essentielle Stresselemente sehen Existenzgründer:


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Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.















  1. Opportunitätskosten
  2. schlechte IT-Infrastruktur
  3. Fehlende Mitgründer
  4. fehlende Fachkräfte
  5. Finanzielles Risiko
  6. Rechtliche Unklarheiten
  7. hohe Bürokratie
  8. hohe Steuerbelastung
  9. Abstiegsangst bei Scheitern
  10. schlechter Zugang zu Kapital
  11. Exit Strategie

Das Dilemma bei der Angestelltensuche ist:

  1. Unattraktive Work-Life-Balance
  2. Gehaltsforderungen
  3. Standortunattraktivität
  4. Konkurrenz großer Unternehmen
  5. Fachkräftemangel

Für den Auftakt sind 5-10 TEUR Startkapital notwendig. Das Geld holen sich Gründer mehrheitlich über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Erleichterung sind hier selbstredend Zuschüsse und Online Kredite. Die Kapital fliessen dann im Rahmen der Existenzgründung:

  1. Marketing/ Werbung
  2. Berater
  3. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  4. Neue Mitarbeiter
  5. Kooperationen
  6. Lizenzen/ Patente

Hierbei ist das Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre ein zusätzlicher Anlass für eine Ausweitung des Barkreditbedarfs und immer mehr angehende Unternehmer bauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite verpennen. Ausgesprochen häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Plätzen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Hierbei ist die Unterstützung interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Essentielle Hilfestellungen der Städte sind:

  1. Digitale Infrastruktur
  2. Qualifizierte Mitarbeiter
  3. allgemeine Gründerszene
  4. Gesetzliche Auflagen
  5. Zugang zu finanziellen Mitteln
  6. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  7. Förderangebote
  8. Günstige Lebenshaltungskosten
  9. Logistische Infrastruktur
  10. Wirtschaftspolitische Initiativen
  11. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen

Im Lauf von drei Geschäftsjahren beenden übrigens in etwa 30% der Firmengründer ihre Firmengründung wieder (3-30-Faustformel). Scheitern tun die meisten angehenden Unternehmer bezüglich:

  1. Wettbewerber
  2. Zu hoch geschätzter Umsatz
  3. Fehlende Finanzierung
  4. Fehlende Mitarbeiter
  5. Konjuktureinbruch
  6. Kaufmännische Defizite
  7. Fehlender Kundennutzen
  8. Familiäre Probleme

Businessplan Einkäufer – Vorlage oder Muster nutzen?

Der vorrangige Schritt in die Selbständigkeit ist eine wohlüberlegte Planung. Das Werkzeug der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos nutzen bleibt erwartungsgemäß Ihnen überlassen. Es kann allerdings vieles vereinfachen, wenn Sie in einem fertigen Gerüst arbeiten. Freilich so individuell Sie als Gründer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Einsatzzweck werden Sie sich obendrein mehr oder weniger Arbeitsaufwand machen. Für den Gründungszuschuss benötigen Sie nebenbei bemerkt nur einen normalen Businessplan, dagegen für Darlehen oder Online Kredite doch eher die genaue Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Themen:

  1. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  2. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  3. Wie ist das Kundenpotential?
  4. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:
  5. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  6. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  7. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  8. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  9. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  10. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  11. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  12. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  13. Wie ist die Preispolitik?
  14. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  15. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt
  16. Wer sind die Gesellschafter?
  17. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  18. Welche Produkte werden angeboten?
  19. Erklären Sie die Richtlinien und Verordnungen, die für ihr Unternehmen gelten
  20. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  21. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)

Businessplan Einkäufer – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer überzeugenden Struktur ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, bestätigen Sie Ihre Eignung, die Gründung zu managen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei den meisten Businessplänen ähnlich. Versuchen Sie zusätzlich außergewöhnliche Sachverhalte als Skizze darzustellen, wodurch sie eingängig werden. Obendrein wird dadurch der Artikel aufgelockert.

Businessplan Einkäufer - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Einkäufer - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Einkäufer - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie die nachfolgenden Unterlagen, soweit existent, beilegen:

  1. Auftragsbestand
  2. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre
  3. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  4. Produktebeschreibungen
  5. Geschäftsberichte, Presseartikel
  6. Statuten, Gesellschaftsverträge
  7. Markenrechtseintragungen
  8. Organigramme, Standortlisten
  9. Referenzen, Verkaufsverträge
  10. Kundenanfragen

Orientieren Sie sich darüber hinaus im Zahlenteil generell an den erhältlichen Branchenkennzahlen. Das bringt beim kundigen Leser Absicherung und Gewissheit.


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