Businessplan Gärtner

Sie sind Gärtner und wollen eine eigene Firma gründen? Weil Sie unabhängig sein wollen und daher selbst loslegen wollen? Perfekt! Leider gibt es ohne Businessplan keine Dispositionskredite, Fördergelder und Zuschüsse! Diese staatlichen Präsente sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Aussicht, dass aus ihrer Geschäftsidee auch Wirklichkeit wird. Wenn Sie also mit Erfolg als Gärtner durchstarten wollen, nutzen Sie einen Businessplan und überzeugen Kollegen, Kreditgeber, Geschäftspartner und Angestellte.

Businessplan Gärtner – Besondere Anforderungen?

Sollten Sie als Gärtner ein Business beginnen wollen, dann haben Sie in der Vergangenheit zwischen 22.500€ - 41.500€ verdient. Dieses Gehalt sollten Sie als Firmengründer wenigstens erreichen. Manchmal müssen Sie sich mit ggf. neuen Vorgaben der Branche beschäftigen, in der Sie starten. Und natürlich spielen ihre persönlichen Talente eine wichtige Rolle. Im Allgemeinen ist es auch elementar zu untersuchen, welche formalen Voraussetzungen es gibt, die ggf. zu beachten sind.
Wenn Sie Gärtner sind, dann haben Sie folgende Eignungen erworben: Gärtnerei, Gartenpflege, Gartenbau, Gartengestaltung, Garten, Garten- und Landschaftsbau, Blumen, Baumpflege, Teich. Das kann eine optimale Basis für einen Auftakt als bspw. Facility Service, Gartenfirma, Hausmeisterservice oder Reinigungsservice sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 29%. Die Selbstständigen im Bereich Facility Service, Gartenfirma, Hausmeisterservice oder Reinigungsservice kommen größtenteils aus Österreich, Türkei und haben als Abschluss Abgeschlossene Lehre. Beklagenswert ist, dass die Frauenquote lediglich bei 26,4 Prozent liegt. In die unternehmerische Tätigkeit starten angehende Unternehmer in der Branche Facility Service, Gartenfirma, Hausmeisterservice oder Reinigungsservice im Alter von 31,7 Jahren. Das wesentliche Motiv zur Gründung ist laut Analysen finanzielle Freiheit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als essentielle Stresselemente verspüren Firmengründer:


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Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.
















  1. Opportunitätskosten
  2. fehlende Fachkräfte
  3. hohe Steuerbelastung
  4. Fehlende Mitgründer
  5. Rechtliche Unklarheiten
  6. Fehlende Lieferanten
  7. Belastung für die Familie
  8. Skalierung des Geschäftsmodells
  9. Finanzielles Risiko
  10. Abmahngefahren
  11. schlechter Zugang zu Fördermitteln
  12. hohe Bürokratie

Das Hauptproblem bei der Angestelltensuche ist:

  1. Fachkräftemangel
  2. Unattraktive Work-Life-Balance
  3. Konkurrenz großer Unternehmen
  4. Standortunattraktivität
  5. Gehaltsforderungen

Für den Auftakt sind 5-10 TEUR Startkapital vonnöten. Das Kapital holen sich Firmengründer meist über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Hilfe sind hier natürlich Zuschüsse und Online Kredite. Die Kapital fliessen dann im Rahmen der Firmengründung:

  1. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  2. Kooperationen
  3. Neue Mitarbeiter
  4. Marketing/ Werbung
  5. Lizenzen/ Patente
  6. Berater

Hierbei ist das Niedrigzinsumfeld der vergangenen Jahre ein weiterer Anreiz für eine Erhöhung des Darlehenbedarfs und generell mehr Neustarter bauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite verpassen. Sehr häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Rängen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Hierbei ist die Hilfestellung interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Wichtige Hilfestellungen der Gemeinden sind:

  1. attraktive Immobilien
  2. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  3. Wirtschaftspolitische Initiativen
  4. Berater/ Mentoren Zugang
  5. Qualifizierte Mitarbeiter
  6. Gesetzliche Auflagen
  7. Förderangebote
  8. Nähe zu Unis
  9. Digitale Infrastruktur
  10. Günstige Lebenshaltungskosten

Im Lauf von 3 Geschäftsjahren beenden übrigens in etwa 30% der Startups ihre Selbstständigkeit wieder (3-30-Faustformel). Versagen tun die meisten Selbstständigen in Hinblick auf:

  1. Konjuktureinbruch
  2. Unklare Zielgruppe
  3. Fehlende Finanzierung
  4. Fehlende Fachkenntnisse
  5. Unausgereifte Geschäftsidee
  6. Fehlende Mitarbeiter
  7. Fehlender Kundennutzen
  8. Familiäre Probleme
  9. Zu hoch geschätzter Umsatz
  10. Kaufmännische Defizite

Businessplan Gärtner – Vorlage oder Muster nutzen?

Der vorrangige Schritt in die unternehmerische Tätigkeit ist eine wohlüberlegte Vorlage. Das Werkzeug der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos benutzen bleibt selbstredend Ihnen überlassen. Es kann indes vieles vereinfachen, wenn Sie in einem geprüften Gerüst arbeiten. Aber so individuell Sie als angehender Unternehmer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Gebrauchszweck werden Sie sich darüber hinaus mehr oder weniger Aufwand machen. Für den Gründungszuschuss brauchen Sie nebenbei bemerkt nur einen simplen Businessplan, dagegen für Kredite oder Online Kredite doch eher die detaillierte Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Aspekte:

  1. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  2. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  3. Wie ist das Kundenpotential?
  4. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  5. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  6. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  7. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  8. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  9. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  10. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  11. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  12. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  13. Erläutern Sie den Absatzmarkt
  14. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  15. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  16. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  17. Wer sind die Gesellschafter?
  18. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  19. Erklären Sie die Richtlinien und Verordnungen, die für ihr Unternehmen gelten
  20. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?

Businessplan Gärtner – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer überzeugenden Struktur ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, demonstrieren Sie Ihre Fähigkeit, die Selbstständigkeit zu managen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei vielen Businessplänen gleich. Probieren Sie obendrein besondere Sachverhalte als Zeichnung darzustellen, wodurch sie verstehbar werden. Darüber hinaus wird dadurch der Inhalt aufgelockert.

Businessplan Gärtner - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Gärtner - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Gärtner - Gliederung Anhang

Als Attachment sollten Sie folgende Papiere, soweit existent, beilegen:

  1. Aktionäre, Verwaltungsräte, Geschäftsbeziehungen
  2. Lebenslauf
  3. Produktebeschreibungen
  4. Referenzen, Verkaufsverträge
  5. Organigramme, Standortlisten
  6. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  7. Auftragsbestand
  8. Marktstudien
  9. Branchenanalysen
  10. Kundenanfragen

Orientieren Sie sich zudem im Zahlenteil immer an den vorhandenen Branchenkennzahlen. Das schafft beim kundigen Leser Absicherung und Gewissheit.


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