Businessplan Lehrer

Sie sind Lehrer und wollen eine eigene Firma eröffnen? Weil Sie unabhängig sein wollen und daher selbst durchstarten wollen? Spitze! Dummerweise gibt es ohne Businessplan keine Bankdarlehen, Fördermittel und Zuschüsse! Diese staatlichen Geschenke sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Chance, dass aus ihrer Idee auch Wirklichkeit wird. Wenn Sie also von Erfolg gekrönt als Lehrer durchstarten wollen, benutzen Sie einen Businessplan und überzeugen Familienmitglieder, Kreditgeber, Businesspartner und Angestellte.

Businessplan Lehrer – Besondere Anforderungen?

Angenommen, dass Sie als Lehrer ein Business beginnen wollen, dann haben Sie in der Historie zwischen 36.000€ - 66.500€ verdient. Dieses Gehalt sollten Sie als Startup minimal erlangen. Außerdem müssen Sie sich mit ggf. neuen Anforderungen der Branche auseinandersetzen, in der Sie starten. Und natürlich spielen ihre persönlichen Talente eine essentielle Rolle. Grundsätzlich ist es auch relevant zu untersuchen, welche formalen Voraussetzungen es gibt, die ggf. zu berücksichtigen sind.
Wenn Sie Lehrer sind, dann haben Sie folgende Kompetenzen erworben: Lehre, Pädagogik, Hochschulentwicklung, Erwachsenenbildung, Grundschule, Schule, Didaktik, Nachhilfe, Mathematik, Übersetzung, Lehrplan, Multimedia, Deutsch als Fremdsprache. Das kann eine perfekte Voraussetzung für einen Anfang als bspw. Jugendcamp Veranstalter, Reisebüro, Reiseleiter oder Reiseveranstalter sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 4%. Die Gründer im Bereich Jugendcamp Veranstalter, Reisebüro, Reiseleiter oder Reiseveranstalter kommen vornehmlich aus Österreich, Polen, Italien, Griechenland und haben als Abschluss Abgeschlossenes Studium. Bedauerlich ist, dass die Frauenquote lediglich bei 17,6 Prozent liegt. In die Selbstständigkeit starten angehende Unternehmer in der Branche Jugendcamp Veranstalter, Reisebüro, Reiseleiter oder Reiseveranstalter im Alter von 37,8 Jahren. Das ausschlaggebende Motiv zur unternehmerischen Tätigkeit ist laut Forschungen finanzielle Freiheit. Bereits zum Start gibt es Personal (1-5 Mitarbeiter). Als wichtige Stresselemente verspüren Startups:


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Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.
















  1. Abstiegsangst bei Scheitern
  2. Finanzielles Risiko
  3. Skalierung des Geschäftsmodells
  4. schlechter Zugang zu Fördermitteln
  5. fehlende Fachkräfte
  6. Rechtliche Unklarheiten
  7. Opportunitätskosten
  8. Belastung für die Familie
  9. Exit Strategie
  10. Fehlende Mitgründer
  11. Abmahngefahren

Die Problematik bei der Mitarbeitersuche ist:

  1. Konkurrenz großer Unternehmen
  2. Unattraktive Work-Life-Balance
  3. Standortunattraktivität
  4. Gehaltsforderungen
  5. Fachkräftemangel

Für den Beginn sind 50-100 TEUR Startkapital notwendig. Das Geld holen sich angehende Unternehmer hauptsächlich über Bankdarlehen, Förderkredite, Eigenkapital. Eine grosse Erleichterung sind hier selbstverständlich Zuschüsse und Online Kredite. Die Gelder fliessen dann im Rahmen der Gründung:

  1. Berater
  2. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  3. Marketing/ Werbung
  4. Lizenzen/ Patente
  5. Neue Mitarbeiter
  6. Kooperationen

In diesem Zusammenhang ist das Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre ein weiterer Anlass für eine Ausweitung des Kreditbedarfs und generell mehr Selbstständige bauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite versäumen. Ausgesprochen häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Plätzen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Zusammenhang ist die Hilfe interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Essentielle Erleichterungen der Gemeinden sind:

  1. Zugang zu finanziellen Mitteln
  2. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  3. Nähe zu Unis
  4. Berater/ Mentoren Zugang
  5. Günstige Lebenshaltungskosten
  6. Qualifizierte Mitarbeiter
  7. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  8. Digitale Infrastruktur
  9. Förderangebote
  10. Logistische Infrastruktur
  11. Gesetzliche Auflagen

Im Lauf von 3 Geschäftsjahren beenden übrigens in etwa 30% der Startups ihre Existenzgründung wieder (3-30-Faustregel). Bruchlanden tun die meisten Gründer wegen:

  1. Fehlende Fachkenntnisse
  2. Zu hoch geschätzter Umsatz
  3. Fehlende Mitarbeiter
  4. Unausgereifte Geschäftsidee
  5. Konjuktureinbruch
  6. Fehlender Kundennutzen
  7. Unklare Zielgruppe
  8. Fehlende Finanzierung
  9. Kaufmännische Defizite
  10. Familiäre Probleme

Businessplan Lehrer – Vorlage oder Muster nutzen?

Der primäre Schritt in die Gründung ist eine ordentliche Planung. Das Instrument der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos verwenden bleibt erwartungsgemäß Ihnen überlassen. Es kann indes vieles erleichtern, wenn Sie in einem geprüften Gerüst arbeiten. Jedoch so individuell Sie als angehender Unternehmer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Gebrauchszweck werden Sie sich darüber hinaus mehr oder weniger Strapazen machen. Für den Gründungszuschuss benötigen Sie im Übrigen nur einen abgespeckten Businessplan, dagegen für Kredite oder Online Kredite doch eher die gründliche Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Punkte:

  1. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  2. Wer sind die Gesellschafter?
  3. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  4. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  5. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  6. Wie ist die Preispolitik?
  7. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  8. Wie ist das Kundenpotential?
  9. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  10. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  11. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  12. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  13. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  14. Erklären Sie die Richtlinien und Verordnungen, die für ihr Unternehmen gelten
  15. Welche Produkte werden angeboten?
  16. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  17. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  18. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:
  19. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt
  20. Erläutern Sie den Absatzmarkt
  21. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?

Businessplan Lehrer – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer überzeugenden Gliederung ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, demonstrieren Sie Ihre Qualifikation, die Selbständigkeit zu managen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei vielen Businessplänen ähnlich. Testen Sie im Übrigen außergewöhnliche Themenfelder als Bild darzustellen, wodurch sie verstehbar werden. Zusätzlich wird dadurch der Text aufgelockert.

Businessplan Lehrer - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Lehrer - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Lehrer - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie nachfolgende Dokumente, soweit verfügbar, beilegen:

  1. Kundenanfragen
  2. Markenrechtseintragungen
  3. Handelsregisterauszüge
  4. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  5. Geschäftsberichte, Presseartikel
  6. Statuten, Gesellschaftsverträge
  7. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre
  8. Kostenrechnungs- und Margenanalysen
  9. Auftragsbestand
  10. Aktionäre, Verwaltungsräte, Geschäftsbeziehungen

Orientieren Sie sich außerdem im Zahlenteil ständig an den vorgegebenen Branchenkennzahlen. Das bringt beim erfahrenen Leser Absicherung und Vertrauen.


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