Businessplan Önologe

Sie sind Önologe und wollen eine eigene Unternehmung gründen? Weil Sie keine bessere Erwerbsalternative haben (Notgründer) und daher selbst loslegen wollen? Spitze! Zu meinem Bedauern gibt es ohne Businessplan keine finanziellen Mittel, Subventionen und Zuschüsse! Diese staatlichen Präsente sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Chance, dass aus ihrer Vorstellung auch Wirklichkeit wird. Wenn Sie also von Erfolg gekrönt als Önologe durchstarten wollen, benutzen Sie einen Businessplan und begeistern Kollegen, Darlehensgeber, Geschäftspartner und Angestellte.

Businessplan Önologe – Besondere Anforderungen?

Wenn Sie als Önologe ein Unternehmen anfangen wollen, dann haben Sie in der Vergangenheit zwischen 24.500€ - 48.500€ verdient. Dieses Salär sollten Sie als angehender Unternehmer zumindestens erzielen. Manchmal müssen Sie sich mit ggf. neuen Erfordernissen der Branche auseinandersetzen, in der Sie starten. Und natürlich spielen ihre persönlichen Spezialisierungen eine essentielle Rolle. Grundsätzlich ist es auch elementar zu überprüfen, welche formalen Bedingungen es gibt, die ggf. zu berücksichtigen sind.
Wenn Sie Önologe sind, dann haben Sie folgende Eignungen erworben: Önologie, Wein, Weinbau, Verkostung, Kelleri, Ökologischer Weinbau, Weinverkostung, Weinbereitung, Brauerei, Verfahrenstechnik. Das kann eine hochwertige Ausgangsebene für einen Start als bspw. Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 22%. Die Gründer im Bereich Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung kommen größtenteils aus Österreich, Polen, Italien, Griechenland und haben als Abschluss Abgeschlossenes Studium. Jammerschade ist, dass die Frauenquote nur bei 17,5 Prozent liegt. In die Existenzgründung starten Startups in der Branche Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung im Alter von 32,5 Jahren. Das wichtigste Motiv zur Firmengründung ist laut Untersuchungen (drohende) Arbeitslosigkeit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als essentielle Stresselemente verspüren Startups:


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Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.
















  1. schlechter Zugang zu Kapital
  2. Fehlende Mitgründer
  3. schlechte IT-Infrastruktur
  4. hohe Steuerbelastung
  5. Abmahngefahren
  6. Skalierung des Geschäftsmodells
  7. hohe Bürokratie
  8. Finanzielles Risiko
  9. Belastung für die Familie
  10. Exit Strategie

Die Problematik bei der Beschäftigtensuche ist:

  1. Fachkräftemangel
  2. Gehaltsforderungen
  3. Konkurrenz großer Unternehmen
  4. Unattraktive Work-Life-Balance
  5. Standortunattraktivität

Für den Start sind 5-10 TEUR Startkapital unabdingbar. Das Kapital holen sich angehende Unternehmer hauptsächlich über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Hilfe sind hier erwartungsgemäß Zuschüsse und Online Kredite. Die Gelder fliessen dann im Rahmen der Firmengründung:

  1. Berater
  2. Marketing/ Werbung
  3. Lizenzen/ Patente
  4. Kooperationen
  5. Neue Mitarbeiter
  6. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit

In diesem Zusammenhang ist das Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre ein zusätzlicher Auslöser für eine Ausweitung des Barkreditbedarfs und durchweg mehr Gründer vertrauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite verschwitzen. Ausgesprochen häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Plätzen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Zusammenhang ist die Unterstützung interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Grundsätzliche Unterstützungselemente der Gemeinden sind:

  1. Wirtschaftspolitische Initiativen
  2. Digitale Infrastruktur
  3. Günstige Lebenshaltungskosten
  4. allgemeine Gründerszene
  5. Berater/ Mentoren Zugang
  6. Logistische Infrastruktur
  7. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  8. Nähe zu Unis
  9. Förderangebote
  10. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  11. Zugang zu finanziellen Mitteln

Im Lauf von 3 Geschäftsjahren beenden übrigens geschätzt 30% der Firmengründer ihre Selbstständigkeit wieder (3-30-Schätzmethode). Scheitern tun die meisten Neustarter in Bezug auf:

  1. Konjuktureinbruch
  2. Fehlender Kundennutzen
  3. Fehlende Finanzierung
  4. Unausgereifte Geschäftsidee
  5. Unklare Zielgruppe
  6. Kaufmännische Defizite
  7. Familiäre Probleme
  8. Zu hoch geschätzter Umsatz

Businessplan Önologe – Vorlage oder Muster nutzen?

Der erste Schritt in die Firmengründung ist eine wohlüberlegte Vorbereitung. Das Werkzeug der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos verwenden bleibt verständlicherweise Ihnen überlassen. Es kann jedoch vieles vereinfachen, wenn Sie in einem geprüften Gerüst arbeiten. Aber so individuell Sie als Existenzgründer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Gebrauchszweck werden Sie sich außerdem mehr oder weniger Aufwand machen. Für den Gründungszuschuss benötigen Sie im Übrigen nur einen unkomplizierten Businessplan, dagegen für Kredite oder Online Kredite doch eher die genaue Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Punkte:

  1. Wie ist das Kundenpotential?
  2. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  3. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  4. Wie ist die Preispolitik?
  5. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  6. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  7. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  8. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  9. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  10. Erläutern Sie den Absatzmarkt
  11. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  12. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  13. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  14. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt
  15. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  16. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  17. Wer sind die Gesellschafter?
  18. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  19. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  20. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?

Businessplan Önologe – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer konsequenten Struktur ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, zeigen Sie Ihre Tauglichkeit, die Gründung zu managen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei allen Businessplänen ähnlich. Testen Sie zusätzlich außergewöhnliche Bereiche als Zeichnung darzustellen, wodurch sie verständlich werden. Ebenso wird dadurch der Artikel aufgelockert.

Businessplan Önologe - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Önologe - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Önologe - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie nachstehende Dateien, soweit existent, beilegen:

  1. Aktionäre, Verwaltungsräte, Geschäftsbeziehungen
  2. Kostenrechnungs- und Margenanalysen
  3. Lebenslauf
  4. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  5. Produktebeschreibungen
  6. Auftragsbestand
  7. Organigramme, Standortlisten
  8. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre
  9. Kundenanfragen
  10. Statuten, Gesellschaftsverträge

Orientieren Sie sich des Weiteren im Zahlenteil durchweg an den vorgegebenen Branchenkennzahlen. Das gibt beim kundigen Leser Sicherheit und Vertrauen.


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