Businessplan Pflege-Ausbildner

Sie sind Pflege-Ausbilder und wollen eine eigene Unternehmung aufbauen? Weil Sie unabhängig sein wollen und daher selbst anfangen wollen? Optimal! Leider gibt es ohne Businessplan keine Dispositionskredite, Förderungen und Zuschüsse! Diese staatlichen Präsente sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Chance, dass aus ihrer Idee auch Realität wird. Wenn Sie also von Erfolg gekrönt als Pflege-Ausbilder durchstarten wollen, benutzen Sie einen Businessplan und überzeugen Bekannte, Investoren, Businesspartner und Angestellte.

Businessplan Pflege-Ausbilder – Besondere Anforderungen?

Sollten Sie als Pflege-Ausbilder ein Geschäft aufnehmen wollen, dann haben Sie in der Historie zwischen 26.000€ - 49.000€ verdient. Dieses Gehalt sollten Sie als Existenzgründer mindestens erlangen. Darüber hinaus müssen Sie sich mit ggf. neuen Bedingungen der Branche beschäftigen, in der Sie starten. Und natürlich spielen ihre persönlichen Talente eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich ist es auch relevant zu überprüfen, welche formalen Voraussetzungen es gibt, die ggf. zu beachten sind.
Wenn Sie Pflege-Ausbilder sind, dann haben Sie folgende Kompetenzen erworben: Pflegepädagogik, Pflegewissenschaft, Praxisanleitung, Altenpflege, Intensivpflege, Lehre, Seminarleitung, Krankenpflege, Lerncoaching, Gesundheitsförderung. Das kann eine optimale Basis für einen Start als bspw. Pflegedienst oder Pflege Kursanbieter (AZAV) sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 10%. Die Neustarter im Bereich Pflegedienst oder Pflege Kursanbieter (AZAV) kommen größtenteils aus Österreich, Türkei und haben als Abschluss Abgeschlossene Lehre. Schade ist, dass die Frauenquote lediglich bei 26,4 Prozent liegt. In die unternehmerische Tätigkeit starten Neustarter in der Branche Pflegedienst oder Pflege Kursanbieter (AZAV) im Alter von 36,9 Jahren. Das essentielle Motiv zur Existenzgründung ist laut Analysen finanzielle Freiheit. Bereits zum Start gibt es Personal (1-5 Mitarbeiter). Als wichtige Stresselemente sehen angehende Unternehmer:


GRATIS Fördermittelcheck für Existenzgründer, Freiberufler, Handwerker, Kleinunternehmer, KMU und Solo-Selbstständige - Jeder hat eine Chance!

Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.















  1. Abmahngefahren
  2. Fehlende Lieferanten
  3. Finanzielles Risiko
  4. Skalierung des Geschäftsmodells
  5. hohe Steuerbelastung
  6. Opportunitätskosten
  7. Abstiegsangst bei Scheitern
  8. Exit Strategie
  9. schlechte IT-Infrastruktur
  10. fehlende Fachkräfte
  11. Belastung für die Familie
  12. schlechter Zugang zu Kapital

Die Problematik bei der Mitarbeitersuche ist:

  1. Standortunattraktivität
  2. Unattraktive Work-Life-Balance
  3. Fachkräftemangel
  4. Konkurrenz großer Unternehmen
  5. Gehaltsforderungen

Für den Anfang sind 50-100 TEUR Startkapital vonnöten. Das Kapital holen sich Selbstständign mehrheitlich über Bankdarlehen, Förderkredite, Eigenkapital. Eine grosse Hilfestellung sind hier natürlich Zuschüsse und Online Kredite. Die Geldmittel fliessen dann im Rahmen der Gründung:

  1. Marketing/ Werbung
  2. Lizenzen/ Patente
  3. Kooperationen
  4. Neue Mitarbeiter
  5. Berater
  6. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit

Hierbei ist das Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre ein weiterer Reiz für eine Ausweitung des Darlehenbedarfs und generell mehr Neustarter setzen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite verbummeln. Besonders häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Plätzen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Hierbei ist die Unterstützung interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Essentielle Unterstützungselemente der Gemeinden sind:

  1. Nähe zu Unis
  2. Günstige Lebenshaltungskosten
  3. Qualifizierte Mitarbeiter
  4. allgemeine Gründerszene
  5. Digitale Infrastruktur
  6. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  7. Zugang zu finanziellen Mitteln
  8. Förderangebote
  9. Wirtschaftspolitische Initiativen
  10. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events

Im Lauf von 3 Geschäftsjahren beenden übrigens so um die 30% der Existenzgründer ihre Existenzgründung wieder (3-30-Schätzmethode). Bruchlanden tun die meisten Gründer auf Basis von:

  1. Unausgereifte Geschäftsidee
  2. Familiäre Probleme
  3. Konjuktureinbruch
  4. Fehlender Kundennutzen
  5. Wettbewerber
  6. Fehlende Finanzierung
  7. Kaufmännische Defizite
  8. Fehlende Mitarbeiter
  9. Zu hoch geschätzter Umsatz
  10. Unklare Zielgruppe
  11. Fehlende Fachkenntnisse

Businessplan Pflege-Ausbilder – Vorlage oder Muster nutzen?

Der allererste Schritt in die Selbstständigkeit ist eine solide Vorbereitung. Das Instrument der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos benutzen bleibt verständlicherweise Ihnen überlassen. Es kann freilich vieles vereinfachen, wenn Sie in einem geprüften Gerüst arbeiten. Indes so individuell Sie als Existenzgründer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Gebrauchszweck werden Sie sich außerdem mehr oder weniger Arbeitsaufwand machen. Für den Gründungszuschuss benötigen Sie übrigens nur einen simplen Businessplan, dagegen für Darlehen oder Online Kredite doch eher die genaue Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Fragen:

  1. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt
  2. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  3. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  4. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  5. Wer sind die Gesellschafter?
  6. Wie ist das Kundenpotential?
  7. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  8. Erklären Sie die Richtlinien und Verordnungen, die für ihr Unternehmen gelten
  9. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  10. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  11. Erläutern Sie den Absatzmarkt
  12. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  13. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  14. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  15. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  16. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:
  17. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  18. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  19. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  20. Welche Produkte werden angeboten?

Businessplan Pflege-Ausbilder – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer überzeugenden Gliederung ihres Businessplans, die sich im Inhaltsverzeichnis zeigt, bestätigen Sie Ihre Fähigkeit, die Selbständigkeit zu beherrschen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei den meisten Businessplänen gleich. Versuchen Sie obendrein außergewöhnliche Themenbereiche als Zeichnung darzustellen, wodurch sie verständlich werden. Darüber hinaus wird dadurch der Artikel aufgelockert.

Businessplan Pflege-Ausbilder - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Pflege-Ausbilder - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Pflege-Ausbilder - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie nachstehende Schriftstücke, soweit existent, beilegen:

  1. Lebenslauf
  2. Kostenrechnungs- und Margenanalysen
  3. Markenrechtseintragungen
  4. Marktstudien
  5. Geschäftsberichte, Presseartikel
  6. Branchenanalysen
  7. Statuten, Gesellschaftsverträge
  8. Produktebeschreibungen
  9. Organigramme, Standortlisten
  10. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre
  11. Referenzen, Verkaufsverträge
  12. Auftragsbestand

Orientieren Sie sich des Weiteren im Zahlenteil immer an den verfügbaren Branchenkennzahlen. Das schafft beim erfahrenen Leser Absicherung und Vertrauen.


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