Businessplan Philosoph

Sie sind Philosoph und wollen eine eigene Firma eröffnen? Weil Sie strukturelle Umwälzungen in Ihrem Berufsumfeld sehen und daher selbst anfangen wollen? Perfekt! Ärgerlicherweise gibt es ohne Businessplan keine finanziellen Mittel, Subventionen und Zuschüsse! Diese staatlichen Geschenke sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Möglichkeit, dass aus ihrer Geschäftsidee auch Wirklichkeit wird. Wenn Sie also von Erfolg gekrönt als Philosoph durchstarten wollen, benutzen Sie einen Businessplan und überzeugen Kollegen, Geldgeber, Vertragspartner und Angestellte.

Businessplan Philosoph – Besondere Anforderungen?

Angenommen, dass Sie als Philosoph ein Geschäft aufnehmen wollen, dann haben Sie in der Vergangenheit zwischen 24.500€ - 48.500€ verdient. Dieses Gehalt sollten Sie als Firmengründer wenigstens erzielen. Außerdem müssen Sie sich mit ggf. neuen Vorgaben der Branche beschäftigen, in der Sie starten. Und natürlich spielen ihre persönlichen Fertigkeiten eine sehr wichtige Rolle. Prinzipiell ist es auch elementar zu untersuchen, welche formalen Vorbedingungen es gibt, die ggf. zu beachten sind.
Wenn Sie Philosoph sind, dann haben Sie folgende Kompetenzen erworben: Philosophie, Ethik, Seminar, Spiritualität, Gespräch, Personal Coaching, Schreiben, Gespräch, Lektorat, Essay. Das kann eine perfekte Ausgangsebene für einen Anfang als bspw. Reviews/ Rezensionen oder Seminare/ Kurse Anbieter sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 29%. Die Neustarter im Bereich Reviews/ Rezensionen oder Seminare/ Kurse Anbieter kommen in aller Regel aus Österreich, Polen, Italien, Griechenland und haben als Abschluss Abgeschlossenes Studium. Beklagenswert ist, dass die Frauenquote lediglich bei 17,2 Prozent liegt. In die unternehmerische Tätigkeit starten Gründer in der Branche Reviews/ Rezensionen oder Seminare/ Kurse Anbieter im Alter von 37,2 Jahren. Das grundsätzliche Motiv zur unternehmerischen Tätigkeit ist laut Analysen (drohende) Arbeitslosigkeit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als wichtige Stresselemente sehen Existenzgründer:


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Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.















  1. Exit Strategie
  2. Abmahngefahren
  3. Belastung für die Familie
  4. schlechter Zugang zu Kapital
  5. Finanzielles Risiko
  6. fehlende Fachkräfte
  7. Abstiegsangst bei Scheitern
  8. schlechter Zugang zu Fördermitteln
  9. Fehlende Lieferanten
  10. hohe Bürokratie
  11. Rechtliche Unklarheiten
  12. hohe Steuerbelastung

Die Problematik bei der Angestelltensuche ist:

  1. Gehaltsforderungen
  2. Unattraktive Work-Life-Balance
  3. Standortunattraktivität
  4. Konkurrenz großer Unternehmen
  5. Fachkräftemangel

Für den Beginn sind 5-10 TEUR Startkapital notwendig. Das Kapital holen sich Existenzgründer in der Regel über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Hilfestellung sind hier verständlicherweise Zuschüsse und Online Kredite. Die Kapital fliessen dann im Rahmen der Gründung:

  1. Berater
  2. Kooperationen
  3. Neue Mitarbeiter
  4. Marketing/ Werbung
  5. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  6. Lizenzen/ Patente

Hierbei ist das Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre ein zusätzlicher Auslöser für eine Ausweitung des Barkreditbedarfs und generell mehr Existenzgründer vertrauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite übersehen. Äußerst häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Plätzen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dabei ist die Hilfestellung interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Grundsätzliche Hilfen der Städte sind:

  1. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  2. Förderangebote
  3. Qualifizierte Mitarbeiter
  4. Wirtschaftspolitische Initiativen
  5. Nähe zu Unis
  6. Günstige Lebenshaltungskosten
  7. Digitale Infrastruktur
  8. Logistische Infrastruktur
  9. allgemeine Gründerszene
  10. Zugang zu finanziellen Mitteln
  11. attraktive Immobilien

Im Lauf von drei Geschäftsjahren beenden übrigens geschätzt 30% der Gründer ihre Gründung wieder (3-30-Faustregel). Versagen tun die meisten Neustarter in Hinblick auf:

  1. Fehlende Finanzierung
  2. Fehlende Mitarbeiter
  3. Zu hoch geschätzter Umsatz
  4. Fehlende Fachkenntnisse
  5. Fehlender Kundennutzen
  6. Wettbewerber
  7. Unklare Zielgruppe
  8. Konjuktureinbruch

Businessplan Philosoph – Vorlage oder Muster nutzen?

Der allererste Schritt in die Selbständigkeit ist eine ausgereifte Planung. Das Tool der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos benutzen bleibt erwartungsgemäß Ihnen überlassen. Es kann allerdings vieles vereinfachen, wenn Sie in einem fertigen Gerüst arbeiten. Indes so individuell Sie als Gründer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Gebrauchszweck werden Sie sich des Weiteren mehr oder weniger Arbeitsaufwand machen. Für den Gründungszuschuss benötigen Sie nebenbei bemerkt nur einen kinderleichten Businessplan, dagegen für Barkredite oder Online Kredite doch eher die ausführliche Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Themen:

  1. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  2. Welche Produkte werden angeboten?
  3. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  4. Wer sind die Gesellschafter?
  5. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  6. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  7. Wie ist die Preispolitik?
  8. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  9. Erklären Sie die Richtlinien und Verordnungen, die für ihr Unternehmen gelten
  10. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  11. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  12. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  13. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  14. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  15. Erläutern Sie den Absatzmarkt
  16. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  17. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  18. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  19. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt
  20. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots

Businessplan Philosoph – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer stimmigen Gliederung ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, bestätigen Sie Ihre Eignung, die unternehmerische Tätigkeit zu beherrschen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei vielen Businessplänen gleich. Probieren Sie des Weiteren schwierige Fragestellungen als Zeichnung darzustellen, wodurch sie verständlich werden. Ebenso wird dadurch der Inhalt aufgelockert.

Businessplan Philosoph - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Philosoph - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Philosoph - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie die nachfolgenden Schriftstücke, soweit verfügbar, beilegen:

  1. Lebenslauf
  2. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  3. Aktionäre, Verwaltungsräte, Geschäftsbeziehungen
  4. Geschäftsberichte, Presseartikel
  5. Auftragsbestand
  6. Markenrechtseintragungen
  7. Handelsregisterauszüge
  8. Referenzen, Verkaufsverträge
  9. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre
  10. Produktebeschreibungen
  11. Marktstudien
  12. Organigramme, Standortlisten

Orientieren Sie sich zudem im Zahlenteil durchweg an den aktuellen Branchenkennzahlen. Das bringt beim kundigen Leser Klarheit und Gewissheit.


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