Businessplan Professor

Sie sind Professor und wollen eine eigene Unternehmung eröffnen? Weil Sie ein höheres Einkommen aus der Selbstständigkeit erwarten und daher selbst loslegen wollen? Spitze! Ärgerlicherweise gibt es ohne Businessplan keine Dispositionskredite, Förderungen und Zuschüsse! Diese staatlichen Präsente sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Chance, dass aus ihrer Geschäftsidee auch Realität wird. Wenn Sie also mit Erfolg als Professor durchstarten wollen, benutzen Sie einen Businessplan und beeindrucken Freunde, Kreditgeber, Vertragspartner und Mitarbeiter.

Businessplan Professor – Besondere Anforderungen?

Angenommen, dass Sie als Professor ein Unternehmen beginnen wollen, dann haben Sie in der Vergangenheit zwischen 41.500€ - 84.500€ verdient. Dieses Arbeitsentgelt sollten Sie als Firmengründer zumindest erreichen. Manchmal müssen Sie sich mit ggf. neuen Vorgaben der Branche auseinandersetzen, in der Sie gründen. Und natürlich spielen ihre persönlichen Fähigkeiten eine wesentliche Rolle. Prinzipiell ist es auch zentral zu überprüfen, welche formalen Vorbedingungen es gibt, die ggf. zu respektieren sind.


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Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.
















Wenn Sie Professor sind, dann haben Sie folgende Kompetenzen erworben: Forschung, Lehre, Bildung, Hochschuldidaktik, Uiversitär, Vortrag, Gutachten, Seriosität. Das kann eine optimale Ausgangsebene für einen Auftakt als bspw. Privatklinik, Aufsichtsrat, Arztpraxis, Facharzt, Hausarzt oder Allgemeinmediziner sein. In dieser Sparte gibt es eine Gründerquote von 29%. Die Startups im Bereich Privatklinik, Aufsichtsrat, Arztpraxis, Facharzt, Hausarzt oder Allgemeinmediziner kommen in der Regel aus Österreich, Polen, Italien, Griechenland und haben als Abschluss Abgeschlossenes Studium. Schade ist, dass die Frauenquote nur bei 15,7 Prozent liegt. In die Selbstständigkeit starten Existenzgründer in der Branche Privatklinik, Aufsichtsrat, Arztpraxis, Facharzt, Hausarzt oder Allgemeinmediziner im Alter von 37,8 Jahren. Das ausschlaggebende Motiv zur Existenzgründung ist laut Analysen finanzielle Freiheit. Bereits zum Start gibt es Personal (1-5 Mitarbeiter). Als wesentliche Stresselemente verspüren Selbständige:

  1. Finanzielles Risiko
  2. Rechtliche Unklarheiten
  3. schlechter Zugang zu Kapital
  4. hohe Bürokratie
  5. Fehlende Mitgründer
  6. Belastung für die Familie
  7. schlechte IT-Infrastruktur
  8. Fehlende Lieferanten
  9. fehlende Fachkräfte
  10. Skalierung des Geschäftsmodells
  11. Abstiegsangst bei Scheitern
  12. Abmahngefahren

Die Problematik bei der Arbeitnehmersuche ist:

  1. Unattraktive Work-Life-Balance
  2. Gehaltsforderungen
  3. Konkurrenz großer Unternehmen
  4. Fachkräftemangel
  5. Standortunattraktivität

Für den Beginn sind Über 100 TEUR Startkapital vonnöten. Das Kapital holen sich Existenzgründer meist über Bankdarlehen, Förderkredite, Beteiligungen, Eigenkapital. Eine grosse Hilfe sind hier verständlicherweise Zuschüsse und Online Kredite. Die Geldmittel fliessen dann im Rahmen der Existenzgründung:

  1. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  2. Kooperationen
  3. Berater
  4. Marketing/ Werbung
  5. Lizenzen/ Patente
  6. Neue Mitarbeiter

In diesem Zusammenhang ist das Niedrigzinsumfeld der vergangenen Jahre ein weiterer Impuls für eine Ausweitung des Barkreditbedarfs und immer mehr Selbständige setzen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite übersehen. Ausgesprochen häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Plätzen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Zusammenhang ist die Betreuung interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Grundsätzliche Hilfestellungen der Gemeinden sind:

  1. Berater/ Mentoren Zugang
  2. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  3. Gesetzliche Auflagen
  4. Logistische Infrastruktur
  5. Zugang zu finanziellen Mitteln
  6. Digitale Infrastruktur
  7. Nähe zu Unis
  8. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  9. Förderangebote
  10. Günstige Lebenshaltungskosten

Im Lauf von 3 Geschäftsjahren beenden übrigens circa 30% der Gründer ihre Existenzgründung wieder (3-30-Faustformel). Floppen tun die meisten Gründer aufgrund:

  1. Zu hoch geschätzter Umsatz
  2. Fehlender Kundennutzen
  3. Unklare Zielgruppe
  4. Konjuktureinbruch
  5. Kaufmännische Defizite
  6. Fehlende Finanzierung
  7. Fehlende Fachkenntnisse
  8. Unausgereifte Geschäftsidee
  9. Wettbewerber
  10. Familiäre Probleme

Businessplan Professor – Vorlage oder Muster nutzen?

Der allererste Schritt in die Existenzgründung ist eine wohlüberlegte Vorbereitung. Das Instrument der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos benutzen bleibt verständlicherweise Ihnen überlassen. Es kann jedoch vieles vereinfachen, wenn Sie in einem fertigen Gerüst arbeiten. Freilich so individuell Sie als Firmengründer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Verwendung werden Sie sich obendrein mehr oder weniger Mühe machen. Für den Gründungszuschuss benötigen Sie im Übrigen nur einen kinderleichten Businessplan, dagegen für Kredite oder Online Kredite doch eher die genaue Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Punkte:

  1. Wie ist die Preispolitik?
  2. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  3. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  4. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  5. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  6. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  7. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  8. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  9. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  10. Welche Produkte werden angeboten?
  11. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  12. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:
  13. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  14. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  15. Wer sind die Gesellschafter?
  16. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  17. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  18. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  19. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  20. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt

Businessplan Professor – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer logischen Gliederung ihres Businessplans, die sich im Inhaltsverzeichnis zeigt, beweisen Sie Ihre Fähigkeit, die Selbstständigkeit zu beherrschen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei allen Businessplänen gleich. Versuchen Sie zusätzlich schwierige Themen als Skizze darzustellen, wodurch sie plausibel werden. Obendrein wird dadurch der Inhalt aufgelockert.

Businessplan Professor - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Professor - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Professor - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie nachfolgende Papiere, soweit existent, beilegen:

  1. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre
  2. Kostenrechnungs- und Margenanalysen
  3. Kundenanfragen
  4. Marktstudien
  5. Statuten, Gesellschaftsverträge
  6. Auftragsbestand
  7. Organigramme, Standortlisten
  8. Produktebeschreibungen
  9. Markenrechtseintragungen
  10. Geschäftsberichte, Presseartikel

Orientieren Sie sich obendrein im Zahlenteil ständig an den aktuellen Branchenkennzahlen. Das schafft beim kundigen Leser Klarheit und Vertrauen.


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