Businessplan Reiseleiter

Sie sind Reiseleiter und wollen eine eigene Unternehmung gründen? Weil Sie ein höheres Einkommen aus der Selbstständigkeit erwarten und daher selbst loslegen wollen? Perfekt! Ärgerlicherweise gibt es ohne Businessplan keine Darlehen, Subventionen und Zuschüsse! Diese staatlichen Geschenke sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Möglichkeit, dass aus ihrer Idee auch Realität wird. Wenn Sie also von Erfolg gekrönt als Reiseleiter durchstarten wollen, nutzen Sie einen Businessplan und begeistern Bekannte, Darlehensgeber, Vertragspartner und Mitarbeiter.

Businessplan Reiseleiter – Besondere Anforderungen?

Wenn Sie als Reiseleiter ein Geschäft beginnen wollen, dann haben Sie in der Historie zwischen 22.500€ - 44.000€ verdient. Dieses Arbeitsentgelt sollten Sie als Firmengründer zumindestens erzielen. Manchmal müssen Sie sich mit ggf. neuen Vorgaben der Branche auseinandersetzen, in der Sie starten. Und natürlich spielen ihre persönlichen Kompetenzen eine entscheidende Rolle. Im Allgemeinen ist es auch wesentlich zu analysieren, welche formalen Vorbedingungen es gibt, die ggf. zu respektieren sind.


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Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.















Wenn Sie Reiseleiter sind, dann haben Sie folgende Kompetenzen erworben: Reiseleitung, Tourismus, Wanderung, Reise, Reiseplanung, Trekking, Sprachen, Geschichte, Länderkunde, Reiseveranstaltung, Gruppenreisen. Das kann eine optimale Grundlage für einen Start als bspw. Eventagentur, Reiseveranstalter oder Partyveranstalter sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 29%. Die Gründer im Bereich Eventagentur, Reiseveranstalter oder Partyveranstalter kommen hauptsächlich aus Österreich, Türkei und haben als Abschluss Abgeschlossene Lehre. Schade ist, dass die Frauenquote lediglich bei 27,6 Prozent liegt. In die Selbständigkeit starten Gründer in der Branche Eventagentur, Reiseveranstalter oder Partyveranstalter im Alter von 35,4 Jahren. Das grundsätzliche Motiv zur Selbstständigkeit ist laut Forschungen finanzielle Freiheit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als essentielle Stresselemente verspüren Selbständige:

  1. Fehlende Lieferanten
  2. fehlende Fachkräfte
  3. Opportunitätskosten
  4. hohe Steuerbelastung
  5. Belastung für die Familie
  6. schlechter Zugang zu Kapital
  7. Fehlende Mitgründer
  8. Abmahngefahren
  9. Rechtliche Unklarheiten
  10. Skalierung des Geschäftsmodells

Das Hauptproblem bei der Mitarbeitersuche ist:

  1. Fachkräftemangel
  2. Standortunattraktivität
  3. Konkurrenz großer Unternehmen
  4. Gehaltsforderungen
  5. Unattraktive Work-Life-Balance

Für den Beginn sind 5-10 TEUR Startkapital vonnöten. Das Geld holen sich Gründer meist über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Hilfestellung sind hier verständlicherweise Zuschüsse und Online Kredite. Die Geldmittel fliessen dann im Rahmen der Existenzgründung:

  1. Berater
  2. Lizenzen/ Patente
  3. Kooperationen
  4. Marketing/ Werbung
  5. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  6. Neue Mitarbeiter

Hierbei ist das Niedrigzinsumfeld der vergangenen Jahre ein weiterer Impuls für eine Erhöhung des Barkreditbedarfs und immer mehr Firmengründer bauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite übersehen. Ausgesprochen häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Rängen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dabei ist die Hilfe interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Wesentliche Erleichterungen der Gemeinden sind:

  1. Nähe zu Unis
  2. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  3. Günstige Lebenshaltungskosten
  4. Qualifizierte Mitarbeiter
  5. Wirtschaftspolitische Initiativen
  6. Digitale Infrastruktur
  7. attraktive Immobilien
  8. Gesetzliche Auflagen
  9. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  10. Förderangebote

Im Lauf von drei Geschäftsjahren beenden übrigens rund 30% der Startups ihre Existenzgründung wieder (3-30-Faustregel). Scheitern tun die meisten Selbständigen hinsichtlich:

  1. Familiäre Probleme
  2. Zu hoch geschätzter Umsatz
  3. Fehlende Fachkenntnisse
  4. Fehlende Finanzierung
  5. Konjuktureinbruch
  6. Fehlender Kundennutzen
  7. Unklare Zielgruppe
  8. Fehlende Mitarbeiter
  9. Wettbewerber

Businessplan Reiseleiter – Vorlage oder Muster nutzen?

Der erste Schritt in die Selbständigkeit ist eine ausgereifte Vorbereitung. Das Tool der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos nutzen bleibt logischerweise Ihnen überlassen. Es kann aber vieles erleichtern, wenn Sie in einem fertigen Gerüst arbeiten. Allerdings so individuell Sie als Selbstständiger sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Verwendung werden Sie sich zudem mehr oder weniger Arbeitsaufwand machen. Für den Gründungszuschuss benötigen Sie übrigens nur einen abgespeckten Businessplan, dagegen für Kredite oder Online Kredite doch eher die detaillierte Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Aspekte:

  1. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  2. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  3. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:
  4. Welche Produkte werden angeboten?
  5. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  6. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  7. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  8. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  9. Wer sind die Gesellschafter?
  10. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  11. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  12. Erklären Sie die Richtlinien und Verordnungen, die für ihr Unternehmen gelten
  13. Wie ist die Preispolitik?
  14. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  15. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  16. Wie ist das Kundenpotential?
  17. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  18. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  19. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  20. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung

Businessplan Reiseleiter – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer stimmigen Gliederung ihres Businessplans, die sich im Inhaltsverzeichnis zeigt, zeigen Sie Ihre Tauglichkeit, die Firmengründung zu beherrschen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei den meisten Businessplänen gleich. Versuchen Sie zusätzlich komplizierte Themengebiete als Zeichnung darzustellen, wodurch sie plausibel werden. Ebenso wird dadurch der Text aufgelockert.

Businessplan Reiseleiter - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Reiseleiter - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Reiseleiter - Gliederung Anhang

Als Attachment sollten Sie nachstehende Dokumente, soweit verfügbar, beilegen:

  1. Branchenanalysen
  2. Markenrechtseintragungen
  3. Handelsregisterauszüge
  4. Statuten, Gesellschaftsverträge
  5. Organigramme, Standortlisten
  6. Marktstudien
  7. Kundenanfragen
  8. Produktebeschreibungen
  9. Auftragsbestand
  10. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre

Orientieren Sie sich darüber hinaus im Zahlenteil durchweg an den erhältlichen Branchenkennzahlen. Das schafft beim erfahrenen Leser Klarheit und Vertrauen.


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