Businessplan Schichtführer

Sie sind Schichtführer und wollen eine eigene Firma eröffnen? Weil Sie ein höheres Einkommen aus der Selbstständigkeit erwarten und daher selbst durchstarten wollen? Perfekt! Leider gibt es ohne Businessplan keine Bankdarlehen, Fördergelder und Zuschüsse! Diese staatlichen Geschenke sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Möglichkeit, dass aus ihrer Idee auch Wirklichkeit wird. Wenn Sie also mit Erfolg als Schichtführer durchstarten wollen, benutzen Sie einen Businessplan und begeistern Freunde, Investoren, Vertragspartner und Beschäftigte.

Businessplan Schichtführer – Besondere Anforderungen?

Wenn Sie als Schichtführer ein Geschäft beginnen wollen, dann haben Sie in der Historie zwischen 29.500€ - 56.500€ verdient. Dieses Arbeitsentgelt sollten Sie als Startup zumindest erreichen. Darüber hinaus müssen Sie sich mit ggf. neuen Vorgaben der Branche auseinandersetzen, in der Sie starten. Und natürlich spielen ihre persönlichen Fähigkeiten eine bedeutende Rolle. Grundsätzlich ist es auch relevant zu analysieren, welche formalen Bedingungen es gibt, die ggf. zu berücksichtigen sind.


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Wenn Sie Schichtführer sind, dann haben Sie folgende Eignungen erworben: Schichtleitung, Personaleinsatzplan, Personalführung, Personalplanung, KVP, Führungserfahrung, HACCP, Logistik, Produktionsplanung und -steuerung. Das kann eine perfekte Ausgangsebene für einen Start als bspw. Software Zeiterfassung (Erstellung/ Vertrieb) sein. In dieser Sparte gibt es eine Gründerquote von 8%. Die Selbstständigen im Bereich Software Zeiterfassung (Erstellung/ Vertrieb) kommen überwiegend aus Österreich, Türkei und haben als Abschluss Abgeschlossene Lehre. Beklagenswert ist, dass die Frauenquote lediglich bei 25,8 Prozent liegt. In die Gründung starten Neustarter in der Branche Software Zeiterfassung (Erstellung/ Vertrieb) im Alter von 37,4 Jahren. Das grundsätzliche Motiv zur Selbständigkeit ist laut Forschungen finanzielle Freiheit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als grundsätzliche Stresselemente verspüren angehende Unternehmer:

  1. schlechte IT-Infrastruktur
  2. Abmahngefahren
  3. Fehlende Mitgründer
  4. Abstiegsangst bei Scheitern
  5. Skalierung des Geschäftsmodells
  6. Belastung für die Familie
  7. hohe Bürokratie
  8. schlechter Zugang zu Kapital
  9. Rechtliche Unklarheiten
  10. Exit Strategie

Die Schwierigkeit bei der Beschäftigtensuche ist:

  1. Fachkräftemangel
  2. Konkurrenz großer Unternehmen
  3. Gehaltsforderungen
  4. Unattraktive Work-Life-Balance
  5. Standortunattraktivität

Für den Start sind 5-10 TEUR Startkapital erforderlich. Das Geld holen sich Neustarter mehrheitlich über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Erleichterung sind hier natürlich Zuschüsse und Online Kredite. Die Kapital fliessen dann im Rahmen der Gründung:

  1. Neue Mitarbeiter
  2. Kooperationen
  3. Marketing/ Werbung
  4. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  5. Berater
  6. Lizenzen/ Patente

In diesem Zusammenhang ist das Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre ein weiterer Reiz für eine Erhöhung des Kreditbedarfs und immer mehr Selbständige bauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite verpassen. Besonders häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Rängen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dabei ist die Unterstützung interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Wichtige Unterstützungselemente der Städte sind:

  1. Nähe zu Unis
  2. Förderangebote
  3. Günstige Lebenshaltungskosten
  4. allgemeine Gründerszene
  5. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  6. Digitale Infrastruktur
  7. Zugang zu finanziellen Mitteln
  8. Qualifizierte Mitarbeiter
  9. Logistische Infrastruktur
  10. Berater/ Mentoren Zugang

Im Lauf von drei Geschäftsjahren beenden übrigens so um die 30% der Selbstständigen ihre Gründung wieder (3-30-Schätzmethode). Bruchlanden tun die meisten Existenzgründer auf Basis von:

  1. Wettbewerber
  2. Konjuktureinbruch
  3. Unklare Zielgruppe
  4. Kaufmännische Defizite
  5. Unausgereifte Geschäftsidee
  6. Fehlende Finanzierung
  7. Fehlender Kundennutzen
  8. Fehlende Mitarbeiter
  9. Fehlende Fachkenntnisse
  10. Zu hoch geschätzter Umsatz

Businessplan Schichtführer – Vorlage oder Muster nutzen?

Der primäre Schritt in die Selbstständigkeit ist eine solide Vorbereitung. Das Instrument der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos verwenden bleibt erwartungsgemäß Ihnen überlassen. Es kann freilich vieles erleichtern, wenn Sie in einem geprüften Gerüst arbeiten. Indes so individuell Sie als Firmengründer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Gebrauchszweck werden Sie sich darüber hinaus mehr oder weniger Arbeitsaufwand machen. Für den Gründungszuschuss brauchen Sie übrigens nur einen unkomplizierten Businessplan, dagegen für Darlehen oder Online Kredite doch eher die genaue Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Themen:

  1. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  2. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  3. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  4. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  5. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  6. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  7. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  8. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  9. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  10. Wie ist das Kundenpotential?
  11. Welche Produkte werden angeboten?
  12. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  13. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  14. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  15. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:
  16. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  17. Wie ist die Preispolitik?
  18. Erläutern Sie den Absatzmarkt
  19. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  20. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?

Businessplan Schichtführer – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer überzeugenden Struktur ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, demonstrieren Sie Ihre Fähigkeit, die Selbstständigkeit zu beherrschen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei vielen Businessplänen ähnlich. Versuchen Sie zudem schwierige Themenbereiche als Grafik darzustellen, wodurch sie plausibel werden. Zusätzlich wird dadurch der Inhalt aufgelockert.

Businessplan Schichtführer - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Schichtführer - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Schichtführer - Gliederung Anhang

Als Attachment sollten Sie nachfolgende Dateien, soweit existent, beilegen:

  1. Handelsregisterauszüge
  2. Kostenrechnungs- und Margenanalysen
  3. Aktionäre, Verwaltungsräte, Geschäftsbeziehungen
  4. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  5. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre
  6. Branchenanalysen
  7. Geschäftsberichte, Presseartikel
  8. Markenrechtseintragungen
  9. Referenzen, Verkaufsverträge
  10. Lebenslauf
  11. Marktstudien
  12. Produktebeschreibungen

Orientieren Sie sich außerdem im Zahlenteil immer an den möglichen Branchenkennzahlen. Das bringt beim erfahrenen Leser Klarheit und Vertrauen.




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