Businessplan Städtebau

Sie sind Städtebau und wollen eine eigene Unternehmung gründen? Weil Sie strukturelle Umwälzungen in Ihrem Berufsumfeld sehen und daher selbst loslegen wollen? Spitze! Unerfreulicherweise gibt es ohne Businessplan keine Darlehen, Fördergelder und Zuschüsse! Diese staatlichen Präsente sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Chance, dass aus ihrer Geschäftsidee auch Realität wird. Wenn Sie also siegreich als Städtebau durchstarten wollen, benutzen Sie einen Businessplan und überzeugen Freunde, Investoren, Unternehmenspartner und Mitarbeiter.

Businessplan Städtebau – Besondere Anforderungen?

Angenommen, dass Sie als Städtebau ein Business beginnen wollen, dann haben Sie in der Vergangenheit zwischen 33.500€ - 57.500€ verdient. Dieses Arbeitsentgelt sollten Sie als Selbstständiger minimal erreichen. Außerdem müssen Sie sich mit ggf. neuen Anforderungen der Branche beschäftigen, in der Sie gründen. Und natürlich spielen ihre persönlichen Kompetenzen eine zentrale Rolle. In der Regel ist es auch elementar zu prüfen, welche formalen Bedingungen es gibt, die ggf. zu berücksichtigen sind.
Wenn Sie Städtebau sind, dann haben Sie folgende Qualifikationen erworben: Stadtplanung, Bauleitplanung, Städtebau, Raumplanung, Regionalentwicklung, VectorWorks, Stadtumbau, ArcGis, GIS, Baurecht. Das kann eine perfekte Grundlage für einen Anfang als bspw. Immobilienmakler, Software oder Unternehmensberatung sein. In dieser Sparte gibt es eine Gründerquote von 29%. Die Selbstständigen im Bereich Immobilienmakler, Software oder Unternehmensberatung kommen hauptsächlich aus Österreich, Türkei und haben als Abschluss Abgeschlossene Lehre. Schade ist, dass die Frauenquote nur bei 26,4 Prozent liegt. In die Gründung starten Firmengründer in der Branche Immobilienmakler, Software oder Unternehmensberatung im Alter von 34,8 Jahren. Das essentielle Motiv zur Selbstständigkeit ist laut Analysen (drohende) Arbeitslosigkeit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als essentielle Stresselemente sehen angehende Unternehmer:


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Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.
















  1. hohe Steuerbelastung
  2. fehlende Fachkräfte
  3. Abstiegsangst bei Scheitern
  4. Opportunitätskosten
  5. schlechter Zugang zu Fördermitteln
  6. Finanzielles Risiko
  7. hohe Bürokratie
  8. Fehlende Mitgründer
  9. Fehlende Lieferanten
  10. Skalierung des Geschäftsmodells

Die Problematik bei der Beschäftigtensuche ist:

  1. Unattraktive Work-Life-Balance
  2. Fachkräftemangel
  3. Konkurrenz großer Unternehmen
  4. Gehaltsforderungen
  5. Standortunattraktivität

Für den Beginn sind 5-10 TEUR Startkapital erforderlich. Das Geld holen sich Selbstständign vorwiegend über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Hilfe sind hier erwartungsgemäß Zuschüsse und Online Kredite. Die Kapital fliessen dann im Rahmen der Firmengründung:

  1. Lizenzen/ Patente
  2. Marketing/ Werbung
  3. Berater
  4. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  5. Neue Mitarbeiter
  6. Kooperationen

In diesem Zusammenhang ist das Niedrigzinsumfeld der vergangenen Jahre ein zusätzlicher Beweggrund für eine Erhöhung des Kreditbedarfs und immer mehr Startups vertrauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite verschwitzen. Besonders häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Rängen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dabei ist die Unterstützung interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Wichtige Unterstützungselemente der Gemeinden sind:

  1. Qualifizierte Mitarbeiter
  2. Logistische Infrastruktur
  3. Nähe zu Unis
  4. Gesetzliche Auflagen
  5. Zugang zu finanziellen Mitteln
  6. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  7. Wirtschaftspolitische Initiativen
  8. Förderangebote
  9. attraktive Immobilien
  10. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen

Im Lauf von 3 Geschäftsjahren beenden übrigens in etwa 30% der Selbständigen ihre Existenzgründung wieder (3-30-Faustregel). Scheitern tun die meisten Neustarter wegen:

  1. Unausgereifte Geschäftsidee
  2. Familiäre Probleme
  3. Fehlende Mitarbeiter
  4. Kaufmännische Defizite
  5. Zu hoch geschätzter Umsatz
  6. Fehlender Kundennutzen
  7. Wettbewerber
  8. Konjuktureinbruch
  9. Unklare Zielgruppe
  10. Fehlende Fachkenntnisse

Businessplan Städtebau – Vorlage oder Muster nutzen?

Der vorrangige Schritt in die Existenzgründung ist eine wohlüberlegte Vorlage. Das Werkzeug der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos nutzen bleibt natürlich Ihnen überlassen. Es kann jedoch vieles vereinfachen, wenn Sie in einem fertigen Gerüst arbeiten. Jedoch so individuell Sie als Existenzgründer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Einsatzzweck werden Sie sich obendrein mehr oder weniger Mühe machen. Für den Gründungszuschuss benötigen Sie im Übrigen nur einen kinderleichten Businessplan, dagegen für Barkredite oder Online Kredite doch eher die detaillierte Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Themen:

  1. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  2. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  3. Erläutern Sie den Absatzmarkt
  4. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:
  5. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  6. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  7. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  8. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  9. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  10. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  11. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  12. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  13. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  14. Erklären Sie die Richtlinien und Verordnungen, die für ihr Unternehmen gelten
  15. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  16. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  17. Wie ist das Kundenpotential?
  18. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt
  19. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  20. Wer sind die Gesellschafter?

Businessplan Städtebau – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer stimmigen Struktur ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, beweisen Sie Ihre Befähigung, die unternehmerische Tätigkeit zu beherrschen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei den meisten Businessplänen ähnlich. Testen Sie im Übrigen besondere Fragestellungen als Zeichnung darzustellen, wodurch sie verständlich werden. Obendrein wird dadurch der Text aufgelockert.

Businessplan Städtebau - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Städtebau - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Städtebau - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie nachfolgende Dokumente, soweit vorhanden, beilegen:

  1. Lebenslauf
  2. Referenzen, Verkaufsverträge
  3. Produktebeschreibungen
  4. Organigramme, Standortlisten
  5. Geschäftsberichte, Presseartikel
  6. Kundenanfragen
  7. Statuten, Gesellschaftsverträge
  8. Branchenanalysen
  9. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  10. Handelsregisterauszüge

Orientieren Sie sich obendrein im Zahlenteil ständig an den aktuellen Branchenkennzahlen. Das schafft beim erfahrenen Leser Klarheit und Vertrauen.


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