Businessplan Stylist

Sie sind Stylist und wollen eine eigene Unternehmung gründen? Weil Sie keine bessere Erwerbsalternative haben (Notgründer) und daher selbst loslegen wollen? Perfekt! Leider gibt es ohne Businessplan keine Kredite, Fördergelder und Zuschüsse! Diese staatlichen Geschenke sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Möglichkeit, dass aus ihrer Vorstellung auch Realität wird. Wenn Sie also erfolgreich als Stylist durchstarten wollen, nutzen Sie einen Businessplan und begeistern Freunde, Kreditgeber, Geschäftspartner und Mitarbeiter.

Businessplan Stylist – Besondere Anforderungen?

Wenn Sie als Stylist ein Geschäft anfangen wollen, dann haben Sie in der Vergangenheit zwischen 20.500€ - 41.500€ verdient. Dieses Gehalt sollten Sie als Selbstständiger zumindest schaffen. Außerdem müssen Sie sich mit ggf. neuen Bedingungen der Branche auseinandersetzen, in der Sie starten. Und natürlich spielen ihre persönlichen Fertigkeiten eine zentrale Rolle. In der Regel ist es auch elementar zu untersuchen, welche formalen Anforderungen es gibt, die ggf. zu respektieren sind.
Wenn Sie Stylist sind, dann haben Sie folgende Qualifikationen erworben: Kosmetik, Schminken, Styling, Fußpflege, Maniküre, Nageldesign, Massage, Permanent Make-up, Visagistik, Kosmetische Gesichtsbehandlungen. Das kann eine ideale Voraussetzung für einen Start als bspw. Blogger Styling, Jugendcamp Veranstalter oder Reiseleiter sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 29%. Die Firmengründer im Bereich Blogger Styling, Jugendcamp Veranstalter oder Reiseleiter kommen in der Regel aus Österreich, Polen, Italien, Griechenland und haben als Abschluss Weiterbildende Schule. Beklagenswert ist, dass die Frauenquote lediglich bei 35,8 Prozent liegt. In die Existenzgründung starten Neustarter in der Branche Blogger Styling, Jugendcamp Veranstalter oder Reiseleiter im Alter von 33,7 Jahren. Das essentielle Motiv zur Firmengründung ist laut Studien (drohende) Arbeitslosigkeit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als wichtige Stresselemente empfinden Startups:


GRATIS Fördermittelcheck für Existenzgründer, Freiberufler, Handwerker, Kleinunternehmer, KMU und Solo-Selbstständige - Jeder hat eine Chance!

Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.















  1. Abmahngefahren
  2. Fehlende Lieferanten
  3. Belastung für die Familie
  4. schlechte IT-Infrastruktur
  5. hohe Bürokratie
  6. Finanzielles Risiko
  7. Abstiegsangst bei Scheitern
  8. Opportunitätskosten
  9. Fehlende Mitgründer
  10. Rechtliche Unklarheiten

Die Schwierigkeit bei der Arbeitnehmersuche ist:

  1. Konkurrenz großer Unternehmen
  2. Gehaltsforderungen
  3. Standortunattraktivität
  4. Fachkräftemangel
  5. Unattraktive Work-Life-Balance

Für den Auftakt sind 5-10 TEUR Startkapital erforderlich. Das Geld holen sich Existenzgründer vorwiegend über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Hilfe sind hier natürlich Zuschüsse und Online Kredite. Die Kapital fliessen dann im Rahmen der Firmengründung:

  1. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  2. Berater
  3. Neue Mitarbeiter
  4. Marketing/ Werbung
  5. Lizenzen/ Patente
  6. Kooperationen

In diesem Zusammenhang ist das Niedrigzinsumfeld der vergangenen Jahre ein weiterer Beweggrund für eine Erhöhung des Kreditbedarfs und generell mehr Existenzgründer vertrauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite verbummeln. Äußerst häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Rängen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dabei ist die Betreuung interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Wichtige Hilfestellungen der Gemeinden sind:

  1. Nähe zu Unis
  2. Digitale Infrastruktur
  3. Berater/ Mentoren Zugang
  4. Gesetzliche Auflagen
  5. attraktive Immobilien
  6. Günstige Lebenshaltungskosten
  7. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  8. Wirtschaftspolitische Initiativen
  9. Zugang zu finanziellen Mitteln
  10. Förderangebote
  11. Qualifizierte Mitarbeiter

Im Lauf von 3 Geschäftsjahren beenden übrigens circa 30% der Firmengründer ihre Gründung wieder (3-30-Schätzmethode). Versagen tun die meisten Selbständigen auf Grund:

  1. Fehlende Finanzierung
  2. Wettbewerber
  3. Fehlende Mitarbeiter
  4. Fehlende Fachkenntnisse
  5. Unklare Zielgruppe
  6. Fehlender Kundennutzen
  7. Kaufmännische Defizite
  8. Konjuktureinbruch
  9. Familiäre Probleme
  10. Zu hoch geschätzter Umsatz
  11. Unausgereifte Geschäftsidee

Businessplan Stylist – Vorlage oder Muster nutzen?

Der allererste Schritt in die unternehmerische Tätigkeit ist eine wohlüberlegte Vorlage. Das Tool der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos nutzen bleibt natürlich Ihnen überlassen. Es kann indes vieles erleichtern, wenn Sie in einem fertigen Gerüst arbeiten. Freilich so individuell Sie als Gründer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Einsatzzweck werden Sie sich obendrein mehr oder weniger Arbeitsaufwand machen. Für den Gründungszuschuss brauchen Sie nebenbei bemerkt nur einen unkomplizierten Businessplan, dagegen für Darlehen oder Online Kredite doch eher die genaue Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Aspekte:

  1. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  2. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  3. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  4. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  5. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  6. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  7. Erläutern Sie den Absatzmarkt
  8. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  9. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:
  10. Erklären Sie die Richtlinien und Verordnungen, die für ihr Unternehmen gelten
  11. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  12. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  13. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  14. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  15. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  16. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  17. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  18. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  19. Welche Produkte werden angeboten?
  20. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  21. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt

Businessplan Stylist – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer schlüssigen Gliederung ihres Businessplans, die sich im Inhaltsverzeichnis zeigt, bestätigen Sie Ihre Befähigung, die Existenzgründung zu managen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei den meisten Businessplänen gleich. Testen Sie obendrein besondere Bereiche als Skizze darzustellen, wodurch sie einleuchtend werden. Darüber hinaus wird dadurch der Text aufgelockert.

Businessplan Stylist - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Stylist - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Stylist - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie die folgenden Dokumente, soweit vorhanden, beilegen:

  1. Statuten, Gesellschaftsverträge
  2. Referenzen, Verkaufsverträge
  3. Lebenslauf
  4. Markenrechtseintragungen
  5. Aktionäre, Verwaltungsräte, Geschäftsbeziehungen
  6. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  7. Kundenanfragen
  8. Marktstudien
  9. Handelsregisterauszüge
  10. Geschäftsberichte, Presseartikel
  11. Organigramme, Standortlisten

Orientieren Sie sich außerdem im Zahlenteil immer an den möglichen Branchenkennzahlen. Das bringt beim erfahrenen Leser Sicherheit und Vertrauen.


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