Businessplan Textildesigner

Sie sind Textildesigner und wollen eine eigene Firma gründen? Weil Sie keine bessere Erwerbsalternative haben (Notgründer) und daher selbst durchstarten wollen? Optimal! Unerfreulicherweise gibt es ohne Businessplan keine Darlehen, Förderungen und Zuschüsse! Diese staatlichen Geschenke sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Aussicht, dass aus ihrer Idee auch Wirklichkeit wird. Wenn Sie also von Erfolg gekrönt als Textildesigner durchstarten wollen, verwenden Sie einen Businessplan und beeindrucken Bekannte, Darlehensgeber, Geschäftspartner und Angestellte.

Businessplan Textildesigner – Besondere Anforderungen?

Angenommen, dass Sie als Textildesigner ein Unternehmen anfangen wollen, dann haben Sie in der Historie zwischen 26.500€ - 49.000€ verdient. Dieses Salär sollten Sie als Selbstständiger mindestens erlangen. Manchmal müssen Sie sich mit ggf. neuen Bedingungen der Branche auseinandersetzen, in der Sie gründen. Und natürlich spielen ihre persönlichen Fähigkeiten eine sehr wichtige Rolle. Prinzipiell ist es auch wichtig zu analysieren, welche formalen Vorbedingungen es gibt, die ggf. zu respektieren sind.


GRATIS Fördermittelcheck für Existenzgründer, Freiberufler, Handwerker, Kleinunternehmer, KMU und Solo-Selbstständige - Jeder hat eine Chance!

Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.















Wenn Sie Textildesigner sind, dann haben Sie folgende Eignungen erworben: Modedesign, Mode, Styling, Trendscouting, Adobe Illustrator, Bekleidung, Nähen, Kollektionserstellung, Illustration, Entwurf. Das kann eine ideale Basis für einen Beginn als bspw. Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 22%. Die Startups im Bereich Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung kommen überwiegend aus Österreich, Türkei und haben als Abschluss Abgeschlossene Lehre. Bedauerlich ist, dass die Frauenquote lediglich bei 28,3 Prozent liegt. In die Selbstständigkeit starten Firmengründer in der Branche Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung im Alter von 33,6 Jahren. Das wichtigste Motiv zur Gründung ist laut Studien (drohende) Arbeitslosigkeit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als grundsätzliche Stresselemente betrachten angehende Unternehmer:

  1. schlechte IT-Infrastruktur
  2. Fehlende Mitgründer
  3. Rechtliche Unklarheiten
  4. fehlende Fachkräfte
  5. Abmahngefahren
  6. Finanzielles Risiko
  7. Fehlende Lieferanten
  8. schlechter Zugang zu Kapital
  9. Skalierung des Geschäftsmodells
  10. hohe Steuerbelastung
  11. Belastung für die Familie
  12. schlechter Zugang zu Fördermitteln

Das Dilemma bei der Mitarbeitersuche ist:

  1. Fachkräftemangel
  2. Unattraktive Work-Life-Balance
  3. Standortunattraktivität
  4. Gehaltsforderungen
  5. Konkurrenz großer Unternehmen

Für den Start sind 5-10 TEUR Startkapital unabdingbar. Das Kapital holen sich Startups vornehmlich über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Hilfestellung sind hier natürlich Zuschüsse und Online Kredite. Die Kapital fliessen dann im Rahmen der Gründung:

  1. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  2. Neue Mitarbeiter
  3. Lizenzen/ Patente
  4. Marketing/ Werbung
  5. Berater
  6. Kooperationen

In diesem Zusammenhang ist das Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre ein weiterer Anreiz für eine Erhöhung des Darlehenbedarfs und durchweg mehr Firmengründer vertrauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite versäumen. Äußerst häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Rängen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Zusammenhang ist die Supervision interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Ausschlaggebende Erleichterungen der Städte sind:

  1. Qualifizierte Mitarbeiter
  2. Nähe zu Unis
  3. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  4. Zugang zu finanziellen Mitteln
  5. allgemeine Gründerszene
  6. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  7. attraktive Immobilien
  8. Gesetzliche Auflagen
  9. Günstige Lebenshaltungskosten
  10. Digitale Infrastruktur
  11. Wirtschaftspolitische Initiativen

Im Lauf von drei Geschäftsjahren beenden übrigens so um die 30% der Existenzgründer ihre Selbstständigkeit wieder (3-30-Schätzmethode). Bruchlanden tun die meisten Neustarter in Hinblick auf:

  1. Fehlende Fachkenntnisse
  2. Unklare Zielgruppe
  3. Fehlende Mitarbeiter
  4. Kaufmännische Defizite
  5. Konjuktureinbruch
  6. Zu hoch geschätzter Umsatz
  7. Unausgereifte Geschäftsidee
  8. Fehlender Kundennutzen

Businessplan Textildesigner – Vorlage oder Muster nutzen?

Der wichtigste Schritt in die Gründung ist eine ordentliche Vorlage. Das Instrument der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos nutzen bleibt natürlich Ihnen überlassen. Es kann aber vieles erleichtern, wenn Sie in einem geprüften Gerüst arbeiten. Jedoch so individuell Sie als Firmengründer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Verwendung werden Sie sich darüber hinaus mehr oder weniger Aufwand machen. Für den Gründungszuschuss benötigen Sie übrigens nur einen simplen Businessplan, dagegen für Kredite oder Online Kredite doch eher die ausführliche Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Punkte:

  1. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  2. Wer sind die Gesellschafter?
  3. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  4. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  5. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  6. Wie ist das Kundenpotential?
  7. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:
  8. Welche Produkte werden angeboten?
  9. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  10. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  11. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  12. Erläutern Sie den Absatzmarkt
  13. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  14. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  15. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  16. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  17. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  18. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  19. Wie ist die Preispolitik?
  20. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt

Businessplan Textildesigner – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer konsequenten Gliederung ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, demonstrieren Sie Ihre Qualifikation, die Selbstständigkeit zu beherrschen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei vielen Businessplänen ähnlich. Testen Sie obendrein komplizierte Bereiche als Bild darzustellen, wodurch sie eingängig werden. Zusätzlich wird dadurch der Inhalt aufgelockert.

Businessplan Textildesigner - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Textildesigner - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Textildesigner - Gliederung Anhang

Als Attachment sollten Sie die nachfolgenden Dateien, soweit existent, beilegen:

  1. Statuten, Gesellschaftsverträge
  2. Aktionäre, Verwaltungsräte, Geschäftsbeziehungen
  3. Handelsregisterauszüge
  4. Markenrechtseintragungen
  5. Geschäftsberichte, Presseartikel
  6. Referenzen, Verkaufsverträge
  7. Produktebeschreibungen
  8. Kostenrechnungs- und Margenanalysen
  9. Auftragsbestand
  10. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  11. Organigramme, Standortlisten
  12. Kundenanfragen

Orientieren Sie sich zudem im Zahlenteil immer an den möglichen Branchenkennzahlen. Das gibt beim erfahrenen Leser Sicherheit und Gewissheit.


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