Businessplan Webmaster

Sie sind Webmaster und wollen eine eigene Existenz aufbauen? Weil Sie unabhängig sein wollen und daher selbst loslegen wollen? Perfekt! Leider gibt es ohne Businessplan keine finanziellen Mittel, Fördermittel und Zuschüsse! Diese staatlichen Präsente sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Möglichkeit, dass aus ihrer Geschäftsidee auch Realität wird. Wenn Sie also erfolgreich als Webmaster durchstarten wollen, nutzen Sie einen Businessplan und beeindrucken Bekannte, Investoren, Geschäftspartner und Arbeitnehmer.

Businessplan Webmaster – Besondere Anforderungen?

Wenn Sie als Webmaster ein Geschäft beginnen wollen, dann haben Sie in der Historie zwischen 25.500€ - 41.000€ verdient. Dieses Salär sollten Sie als Gründer mindestens erzielen. Manchmal müssen Sie sich mit ggf. neuen Anforderungen der Branche beschäftigen, in der Sie gründen. Und natürlich spielen ihre persönlichen Kenntnisse eine wesentliche Rolle. In der Regel ist es auch wesentlich zu untersuchen, welche formalen Voraussetzungen es gibt, die ggf. zu beachten sind.


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Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.















Wenn Sie Webmaster sind, dann haben Sie folgende Qualifikationen erworben: Web-Administration, Web, Webdesign, SEO, PHP, HTML, MySql, Webentwicklung, WordPress, Git, Ruby, Phyton, Knockout, Selenium, ExtJS4, Angular, JSON(P), Web-Entwicklung. Das kann eine ideale Basis für einen Beginn als bspw. Internetagentur, Webagentur sein. In dieser Sparte gibt es eine Gründerquote von 29%. Die Neustarter im Bereich Internetagentur, Webagentur kommen in aller Regel aus Österreich, Türkei und haben als Abschluss Abgeschlossene Lehre. Beklagenswert ist, dass die Frauenquote lediglich bei 25,8 Prozent liegt. In die Gründung starten angehende Unternehmer in der Branche Internetagentur, Webagentur im Alter von 33,7 Jahren. Das ausschlaggebende Motiv zur Firmengründung ist laut Studien finanzielle Freiheit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als essentielle Stresselemente verspüren Existenzgründer:

  1. hohe Bürokratie
  2. Rechtliche Unklarheiten
  3. schlechter Zugang zu Kapital
  4. Fehlende Mitgründer
  5. Skalierung des Geschäftsmodells
  6. fehlende Fachkräfte
  7. Belastung für die Familie
  8. Abmahngefahren
  9. Abstiegsangst bei Scheitern
  10. hohe Steuerbelastung
  11. Exit Strategie

Das Hauptproblem bei der Angestelltensuche ist:

  1. Unattraktive Work-Life-Balance
  2. Standortunattraktivität
  3. Gehaltsforderungen
  4. Konkurrenz großer Unternehmen
  5. Fachkräftemangel

Für den Beginn sind 5-10 TEUR Startkapital notwendig. Das Geld holen sich Startups hauptsächlich über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Erleichterung sind hier logischerweise Zuschüsse und Online Kredite. Die Gelder fliessen dann im Rahmen der Gründung:

  1. Marketing/ Werbung
  2. Kooperationen
  3. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  4. Lizenzen/ Patente
  5. Neue Mitarbeiter
  6. Berater

In diesem Zusammenhang ist das Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre ein zusätzlicher Impuls für eine Erhöhung des Kreditbedarfs und immer mehr angehende Unternehmer bauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite verpennen. Äußerst häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Plätzen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Hierbei ist die Betreuung interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Ausschlaggebende Hilfestellungen der Gemeinden sind:

  1. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  2. Zugang zu finanziellen Mitteln
  3. Wirtschaftspolitische Initiativen
  4. Digitale Infrastruktur
  5. attraktive Immobilien
  6. Qualifizierte Mitarbeiter
  7. Berater/ Mentoren Zugang
  8. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  9. Förderangebote
  10. Nähe zu Unis
  11. Günstige Lebenshaltungskosten

Im Lauf von 3 Geschäftsjahren beenden übrigens ungefähr 30% der Gründer ihre Firmengründung wieder (3-30-Faustformel). Floppen tun die meisten Firmengründer in Bezug auf:

  1. Fehlender Kundennutzen
  2. Fehlende Mitarbeiter
  3. Unausgereifte Geschäftsidee
  4. Kaufmännische Defizite
  5. Fehlende Fachkenntnisse
  6. Unklare Zielgruppe
  7. Familiäre Probleme
  8. Zu hoch geschätzter Umsatz

Businessplan Webmaster – Vorlage oder Muster nutzen?

Der erste Schritt in die Firmengründung ist eine solide Planung. Das Tool der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos benutzen bleibt naturgemäß Ihnen überlassen. Es kann aber vieles vereinfachen, wenn Sie in einem geprüften Gerüst arbeiten. Indes so individuell Sie als angehender Unternehmer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Einsatzzweck werden Sie sich des Weiteren mehr oder weniger Arbeitsaufwand machen. Für den Gründungszuschuss brauchen Sie nebenbei bemerkt nur einen abgespeckten Businessplan, dagegen für Darlehen oder Online Kredite doch eher die genaue Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Themen:

  1. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  2. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  3. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  4. Erläutern Sie den Absatzmarkt
  5. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  6. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  7. Erklären Sie die Richtlinien und Verordnungen, die für ihr Unternehmen gelten
  8. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  9. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  10. Wie ist die Preispolitik?
  11. Wer sind die Gesellschafter?
  12. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  13. Welche Produkte werden angeboten?
  14. Wie ist das Kundenpotential?
  15. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  16. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  17. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  18. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  19. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  20. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  21. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?

Businessplan Webmaster – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer stimmigen Struktur ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, zeigen Sie Ihre Eignung, die Selbstständigkeit zu managen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei den meisten Businessplänen gleich. Versuchen Sie obendrein umfangreiche Fragestellungen als Skizze darzustellen, wodurch sie eingängig werden. Zusätzlich wird dadurch der Inhalt aufgelockert.

Businessplan Webmaster - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Webmaster - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Webmaster - Gliederung Anhang

Als Attachment sollten Sie nachstehende Dateien, soweit vorhanden, beilegen:

  1. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  2. Kundenanfragen
  3. Kostenrechnungs- und Margenanalysen
  4. Produktebeschreibungen
  5. Organigramme, Standortlisten
  6. Statuten, Gesellschaftsverträge
  7. Geschäftsberichte, Presseartikel
  8. Marktstudien
  9. Branchenanalysen
  10. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre

Orientieren Sie sich zusätzlich im Zahlenteil durchweg an den vorgegebenen Branchenkennzahlen. Das schafft beim erfahrenen Leser Absicherung und Vertrauen.


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