Businessplan Anthropologe

Sie sind Anthropologe und wollen eine eigene Unternehmung eröffnen? Weil Sie keine bessere Erwerbsalternative haben (Notgründer) und daher selbst anfangen wollen? Optimal! Unerfreulicherweise gibt es ohne Businessplan keine Kredite, Staatlichen Förderungen und Zuschüsse! Diese staatlichen Geschenke sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Aussicht, dass aus ihrer Idee auch Wirklichkeit wird. Wenn Sie also mit Erfolg als Anthropologe durchstarten wollen, verwenden Sie einen Businessplan und beeindrucken Bekannte, Darlehensgeber, Partner und Beschäftigte.

Businessplan Anthropologe – Besondere Anforderungen?

Angenommen, dass Sie als Anthropologe ein Business starten wollen, dann haben Sie in der Vergangenheit zwischen 28.000€ - 57.500€ verdient. Dieses Salär sollten Sie als Selbständiger jedenfalls erlangen. Darüber hinaus müssen Sie sich mit ggf. neuen Bedingungen der Branche auseinandersetzen, in der Sie starten. Und natürlich spielen ihre persönlichen Fähigkeiten eine wesentliche Rolle. Im Prinzip ist es auch wichtig zu prüfen, welche formalen Vorbedingungen es gibt, die ggf. zu beachten sind.
Wenn Sie Anthropologe sind, dann haben Sie folgende Qualifikationen erworben: Anthropologie, Ethnologie, Kulturwissenschaften, Kultur, Humanbiologie, Kulturmanagement, Ausstellungsgestaltung, Museumsoädagogik, Recherche, Lektorat, Gender Studies, Kulturprozesse, Fremdsprachenkenntnisse. Das kann eine hochwertige Grundlage für einen Start als bspw. Coach oder Spezialist oder Reisen-/Workshops-/Kursanbieter sein. In dieser Sparte gibt es eine Gründerquote von 29%. Die Selbstständigen im Bereich Coach oder Spezialist oder Reisen-/Workshops-/Kursanbieter kommen vorwiegend aus Österreich, Polen, Italien, Griechenland und haben als Abschluss Abgeschlossenes Studium. Jammerschade ist, dass die Frauenquote lediglich bei 16,9 Prozent liegt. In die Selbständigkeit starten Gründer in der Branche Coach oder Spezialist oder Reisen-/Workshops-/Kursanbieter im Alter von 37,2 Jahren. Das wesentliche Motiv zur Gründung ist laut Analysen (drohende) Arbeitslosigkeit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als wesentliche Stresselemente betrachten Existenzgründer:


GRATIS Fördermittelcheck für Existenzgründer, Freiberufler, Handwerker, Kleinunternehmer, KMU und Solo-Selbstständige - Jeder hat eine Chance!

Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.
















  1. Opportunitätskosten
  2. schlechter Zugang zu Fördermitteln
  3. schlechte IT-Infrastruktur
  4. hohe Steuerbelastung
  5. Abmahngefahren
  6. hohe Bürokratie
  7. Skalierung des Geschäftsmodells
  8. schlechter Zugang zu Kapital
  9. Finanzielles Risiko
  10. Exit Strategie
  11. Fehlende Mitgründer

Das Dilemma bei der Arbeitnehmersuche sind:

  1. Gehaltsforderungen
  2. Standortunattraktivität
  3. Konkurrenz großer Unternehmen
  4. Fachkräftemangel
  5. Unattraktive Work-Life-Balance

Für den Auftakt sind 5-10 TEUR Startkapital notwendig. Das Geld holen sich Existenzgründer überwiegend über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Erleichterung sind hier selbstredend Zuschüsse und Online Kredite. Die Geldmittel fliessen dann im Rahmen der Gründung:

  1. Kooperationen
  2. Lizenzen/ Patente
  3. Marketing/ Werbung
  4. Neue Mitarbeiter
  5. Berater
  6. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit

Hierbei ist das Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre ein weiterer Auslöser für eine Erhöhung des Kreditbedarfs und durchweg mehr Gründer vertrauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite vergessen. Sehr häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Rängen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dabei ist die Supervision interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Grundsätzliche Hilfen der Städte sind:

  1. allgemeine Gründerszene
  2. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  3. Wirtschaftspolitische Initiativen
  4. Digitale Infrastruktur
  5. Logistische Infrastruktur
  6. Günstige Lebenshaltungskosten
  7. Nähe zu Unis
  8. Berater/ Mentoren Zugang
  9. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  10. Gesetzliche Auflagen

Im Lauf von drei Geschäftsjahren beenden übrigens rund 30% der Firmengründer ihre Firmengründung wieder (3-30-Schätzmethode). Bruchlanden tun die meisten angehenden Unternehmer in Hinblick auf:

  1. Fehlende Mitarbeiter
  2. Kaufmännische Defizite
  3. Zu hoch geschätzter Umsatz
  4. Konjuktureinbruch
  5. Fehlende Finanzierung
  6. Wettbewerber
  7. Fehlende Fachkenntnisse
  8. Unausgereifte Geschäftsidee
  9. Fehlender Kundennutzen
  10. Unklare Zielgruppe

Businessplan Anthropologe – Vorlage oder Muster nutzen?

Der primäre Schritt in die Firmengründung ist eine ordentliche Vorbereitung. Das Tool der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos verwenden bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen. Es kann freilich vieles erleichtern, wenn Sie in einem fertigen Gerüst arbeiten. Indes so individuell Sie als Startup sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Einsatzzweck werden Sie sich des Weiteren mehr oder weniger Mühe machen. Für den Gründungszuschuss brauchen Sie nebenbei bemerkt nur einen simplen Businessplan, dagegen für Kredite oder Online Kredite doch eher die genaue Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Fragen:

  1. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  2. Wer sind die Gesellschafter?
  3. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  4. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  5. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  6. Wie ist die Preispolitik?
  7. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  8. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  9. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  10. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  11. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  12. Welchen Service und Sortiment bieten Sie an?
  13. Was bieten Sie an, was Ihre Wettbewerber nicht anbieten?
  14. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt
  15. Wie sieht Ihr Alleinstellungsmerkmal aus?
  16. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  17. Wie ist das Kundenpotential?
  18. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  19. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  20. Welche Produkte werden angeboten?
  21. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots

Businessplan Anthropologe – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer stimmigen Gliederung ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, bestätigen Sie Ihre Fähigkeit, die Existenzgründung zu beherrschen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei sämtlichen Businessplänen gleich. Probieren Sie zusätzlich komplizierte Fragestellungen als Zeichnung darzustellen, wodurch sie begreiflich werden. Darüber hinaus wird dadurch der Inhalt aufgelockert.

Businessplan Anthropologe - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Anthropologe - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Anthropologe - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie die folgenden Dokumente, soweit existent, beilegen:

  1. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre
  2. Lebenslauf
  3. Branchenanalysen
  4. Kostenrechnungs- und Margenanalysen
  5. Kundenanfragen
  6. Markenrechtseintragungen
  7. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  8. Organigramme, Standortlisten
  9. Statuten, Gesellschaftsverträge
  10. Handelsregisterauszüge

Orientieren Sie sich des Weiteren im Zahlenteil generell an den aktuellen Branchenkennzahlen. Das gibt beim kundigen Leser Klarheit und Gewissheit.


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