Businessplan Modedesigner

Sie sind Modedesigner und wollen eine eigene Unternehmung gründen? Weil Sie keine bessere Erwerbsalternative haben (Notgründer) und daher selbst loslegen wollen? Ideal! Unglücklicherweise gibt es ohne Businessplan keine Bankdarlehen, Fördermittel und Zuschüsse! Diese staatlichen Präsente sollten Sie aber in jedem Fall mitnehmen. Und mit einem guten Businessplan steigt zudem die Chance, dass aus ihrer Idee auch Realität wird. Wenn Sie also siegreich als Modedesigner durchstarten wollen, nutzen Sie einen Businessplan und begeistern Kollegen, Darlehensgeber, Partner und Beschäftigte.

Businessplan Modedesigner – Besondere Anforderungen?

Angenommen, dass Sie als Modedesigner ein Business aufnehmen wollen, dann haben Sie in der Vergangenheit zwischen 23.000€ - 45.000€ verdient. Dieses Einkommen sollten Sie als Neustarter minimal erlangen. Darüber hinaus müssen Sie sich mit ggf. neuen Erfordernissen der Branche auseinandersetzen, in der Sie gründen. Und natürlich spielen ihre persönlichen Kompetenzen eine wesentliche Rolle. In der Regel ist es auch elementar zu prüfen, welche formalen Bedingungen es gibt, die ggf. zu respektieren sind.
Wenn Sie Modedesigner sind, dann haben Sie folgende Eignungen erworben: Modedesign, Mode, Styling, Trendscouting, Adobe Illustrator, Bekleidung, Nähen, Kollektionserstellung, Illustration, Entwurf. Das kann eine ideale Basis für einen Auftakt als bspw. Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung sein. In dieser Branche gibt es eine Gründerquote von 22%. Die Selbständigen im Bereich Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung kommen meist aus Österreich, Polen, Italien, Griechenland und haben als Abschluss Weiterbildende Schule. Jammerschade ist, dass die Frauenquote nur bei 36,5 Prozent liegt. In die Firmengründung starten Existenzgründer in der Branche Einzelhandel stationär/ Internet oder Unternehmensberatung im Alter von 33,6 Jahren. Das essentielle Motiv zur Selbständigkeit ist laut Studien (drohende) Arbeitslosigkeit. Sie starten als Soloselbständiger ohne festangestellte Mitarbeiter. Als wesentliche Stresselemente empfinden Startups:


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Um einen GRATIS Fördermittelcheck zu erhalten, füllen Sie bitte einfach das nachfolgende Formular aus. Ein Mitarbeiter unseres Kooperationspartners EWD meldet sich dann persönlich bei Ihnen, um im Detail über Ihre Situation und die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Weitere Informationen zum Fördermittelcheck finden Sie weiter unten im FAQ Bereich.
















  1. Opportunitätskosten
  2. hohe Bürokratie
  3. Rechtliche Unklarheiten
  4. schlechter Zugang zu Fördermitteln
  5. Finanzielles Risiko
  6. Abstiegsangst bei Scheitern
  7. hohe Steuerbelastung
  8. Exit Strategie
  9. Belastung für die Familie
  10. schlechte IT-Infrastruktur

Die Schwierigkeit bei der Beschäftigtensuche ist:

  1. Standortunattraktivität
  2. Konkurrenz großer Unternehmen
  3. Gehaltsforderungen
  4. Unattraktive Work-Life-Balance
  5. Fachkräftemangel

Für den Start sind 5-10 TEUR Startkapital unabdingbar. Das Kapital holen sich Existenzgründer in der Regel über Kontokorrentkredite, Bankdarlehen, Zuschüsse, Familie. Eine grosse Hilfestellung sind hier erwartungsgemäß Zuschüsse und Online Kredite. Die Kapital fliessen dann im Rahmen der Existenzgründung:

  1. Neue Mitarbeiter
  2. Lizenzen/ Patente
  3. Technologie/ Software/ Hardware/ IT- Sicherheit
  4. Berater
  5. Kooperationen
  6. Marketing/ Werbung

In diesem Zusammenhang ist das Niedrigzinsumfeld der vergangenen Jahre ein zusätzlicher Reiz für eine Erhöhung des Darlehenbedarfs und immer mehr Firmengründer vertrauen auf Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Bitte hier nicht die Zuschüsse und Online Kredite versäumen. Äußerst häufig wird gegründet in Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bayern und NRW. Auf den hinteren Plätzen liegen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dabei ist die Unterstützung interessanterweise in kleinen und mittleren Städten häufig besser. Wesentliche Hilfestellungen der Städte sind:

  1. Zugang zu finanziellen Mitteln
  2. Angebote zu Messen, Veranstaltungen, Events
  3. Förderangebote
  4. Qualifizierte Mitarbeiter
  5. Günstige Lebenshaltungskosten
  6. attraktive Immobilien
  7. Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Unternehmen
  8. allgemeine Gründerszene
  9. Wirtschaftspolitische Initiativen
  10. Nähe zu Unis

Im Lauf von drei Geschäftsjahren beenden übrigens geschätzt 30% der Existenzgründer ihre unternehmerische Tätigkeit wieder (3-30-Faustformel). Floppen tun die meisten Selbstständigen auf Basis von:

  1. Wettbewerber
  2. Fehlende Fachkenntnisse
  3. Fehlende Mitarbeiter
  4. Konjuktureinbruch
  5. Fehlender Kundennutzen
  6. Zu hoch geschätzter Umsatz
  7. Unausgereifte Geschäftsidee
  8. Fehlende Finanzierung
  9. Kaufmännische Defizite
  10. Unklare Zielgruppe

Businessplan Modedesigner – Vorlage oder Muster nutzen?

Der erste Schritt in die Gründung ist eine ausgereifte Vorlage. Das Instrument der Wahl ist hier der Businessplan. Ob Sie eine Businessplan Vorlage kostenlos verwenden bleibt verständlicherweise Ihnen überlassen. Es kann jedoch vieles vereinfachen, wenn Sie in einem geprüften Gerüst arbeiten. Aber so individuell Sie als angehender Unternehmer sind, so individuell sollte auch ihr Businessplan sein. Je nach Einsatzzweck werden Sie sich obendrein mehr oder weniger Mühe machen. Für den Gründungszuschuss brauchen Sie im Übrigen nur einen unkomplizierten Businessplan, dagegen für Kredite oder Online Kredite doch eher die genaue Form. Beantworten Sie im Businessplan bitte folgende Punkte:

  1. Wo ist der Standort Ihres Unternehmens?
  2. Wie ist der Vertrieb vorgesehen?
  3. Sind Eröffnungsangebote zur Kundengewinnung vorgesehen?
  4. Welche Produkte werden angeboten?
  5. Erläutern Sie die Ergebnisse zur Marktforschung
  6. Wie viele Mitarbeiter werden eingesetzt und wer wird wann eingesetzt?
  7. Sind weitere wechselnde Angebote zur Kundenbindung geplant?
  8. Wie sehen die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens aus?
  9. Hat der Name/das Layout ihres Unternehmens einen Wiedererkennungswert?
  10. Erläutern Sie Vor- und Nachteile Ihres Angebots
  11. Wie ist das Kundenpotential?
  12. Wie ist die Preispolitik?
  13. Erklären Sie die Richtlinien und Verordnungen, die für ihr Unternehmen gelten
  14. Wie ist die Organisation innerhalb der Gesellschafter?
  15. Erläutern Sie den Wettbewerb in der näheren Umgebung
  16. Sind Werbemaßnahmen geplant? (Flyer, Plakatwerbung, Radio, TV, Zeitung)
  17. Erläutern Sie den Beschaffungsmarkt
  18. Wie ist die Aufgabenverteilung vorgesehen?
  19. Welche Rechtsform empfiehlt sich für ihr Unternehmen?
  20. Erläutern Sie Ihre Marketingstrategien bezüglich Ihres Unternehmens:

Businessplan Modedesigner – Sinnvolle Gliederung?

Mit einer logischen Gliederung ihres Businessplans, die sich im Register zeigt, beweisen Sie Ihre Eignung, die Selbständigkeit zu beherrschen. Und interessanterweise ist die Gliederung bei vielen Businessplänen gleich. Versuchen Sie darüber hinaus schwierige Themenbereiche als Skizze darzustellen, wodurch sie begreiflich werden. Des Weiteren wird dadurch der Inhalt aufgelockert.

Businessplan Modedesigner - Gliederung Professional (VC, Private Equity, Kredite)

A) Zusammenfassung
B) Unternehmerische Vision
C) Markt- und Konkurrenzsituation
D) Chancen und Risiken
E) Unternehmensportfolio
F) Marketing & Vertriebs - Strategy
G) Produktion und Beschaffung
H) Realisierungsfahrplan
I) Management und Personal
J) Planungsrechnungen
K) Finanzierung
L) Unternehmensstruktur und Organisation
M) Anhang

Businessplan Modedesigner - Gliederung Standard (Arbeitsamt, IHK, Kleinkredite)

1. Kurzbeschreibung des Vorhabens
1.1 Meine Geschäftsidee
1.2 Meine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
1.3 Kundenzielgruppe, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb
1.4 Zukunftsaussichten, Chancen und Risiken

2. Wirtschaftlichkeitsberechnungen
2.1 Berechnung der notwendigen Privatentnahmen
2.2.1 Kapitalbedarf
2.2.2 Finanzierung
2.2.3 Umsatz-, Kosten- und Gewinnvorschau

Businessplan Modedesigner - Gliederung Anhang

Als Anhang sollten Sie folgende Schriftstücke, soweit existent, beilegen:

  1. Produktebeschreibungen
  2. Statuten, Gesellschaftsverträge
  3. Lebenslauf
  4. Geschäftsberichte, Presseartikel
  5. Referenzen, Verkaufsverträge
  6. Aktionäre, Verwaltungsräte, Geschäftsbeziehungen
  7. Jahresrechnungen der vergangenen Jahre
  8. Auftragsbestand
  9. Marktstudien
  10. Patenteintragungen, Lizenzverträge
  11. Kundenanfragen
  12. Handelsregisterauszüge

Orientieren Sie sich obendrein im Zahlenteil immer an den zur Verfügung stehenden Branchenkennzahlen. Das gibt beim erfahrenen Leser Absicherung und Vertrauen.


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