Die Abkürzung „B plan“ steht für den englischen Begriff Businessplan. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das „Geschäftsplan“. Wie der Begriff bereits aussagt, ist damit also ein Plan für ein Unternehmen gemeint. Konkret handelt es sich um den Plan, der dem Unternehmen zu Grunde liegt. Der Businessplan beinhaltet demnach die Geschäftsidee und die Maßnahmen, welche zur Nutzung dieser ergriffen werden müssen.
Sobald eine Geschäftsidee in ein Gründungsvorhaben transferiert werden soll, ist ein Geschäftsplan bzw. Businessplan unabdingbar. Es ist dabei vollkommen egal, welchen Umfang das Gründungsvorhaben hat. Eine Person, die ein Blumengeschäft eröffnet, benötigt ebenso einen Businessplan wie jemand, der ein neues Produktionsverfahren entwickelt hat. Die Fragen sind nämlich dieselben, lediglich der Umfang des Plans wird differieren. Entgegen der einschlägigen Meinung sind Unternehmensgründungen jedoch längst nicht mehr der alleinige Anwendungsbereich für Businesspläne. Insbesondere große Konzerne haben bei der Einführung eines neuen Produktes, Firmenkäufen oder Expansionen einzelne untergeordnete Geschäftspläne, mit denen sie arbeiten müssen. Die folgenden Einsatzgebiete sind für Geschäftspläne gängig:
Verdeutlicht man sich die vielen verschiedenen Anwendungsbereiche für Geschäftspläne, so merkt man schnell, dass die Geschäftspläne der einzelnen Anlässe unterschiedliche Schwerpunkte setzten. Ein firmeninterner Geschäftspartner beispielsweise hat andere Inhalte als ein Plan zur Kapitalakquise. Das Management Team muss im internen Plan beispielsweise gar nicht beschrieben werden. Derweil hat ein Plan zur Einführung eines neuen Produktes den Schwerpunkt oft im Wettbewerb, dem Marketing, dem Vertrieb und dem Markt. Wenn es wiederum um Nachfolgepläne geht, muss die Kompetenz des Nachfolgers in den Vordergrund gestellt werden. Wichtig ist hier auch die Finanzierung der Übernahme. Selbst in einem einzelnen Anwendungsbereich unterscheiden sich die Businesspläne je nach Phase: Bei einem Gründungsvorhaben beispielsweise ist der Businessplans am Anfang ein anderer als in einer späteren Phase des Unternehmens. So gibt es in der Gründungsphase einen ausführlichen Plan, während es der Startphase einen Kurzplatz gibt.
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