Insbesondere bei Neugründungen braucht ein Unternehmen, in dem Falle dann ein sogenanntes Start-Up, einen Businessplan. Dieser Plan beschreibt das Unternehmen sowie den Unternehmer und legt die Geschäftsidee mitsamt der geplanten Umsetzung möglichst detailliert dar. Leider sind viele mit der Erstellung eines Businessplans überfordert, schließlich sind die literarischen Fähigkeiten als Unternehmer nicht so gefragt wie der Geschäftssinn, die Ausstrahlung, die Disziplin und die Persönlichkeit. Selbstverständlich spielen noch viele weitere Eigenschaften eine mehr oder weniger wichtige Rolle – sie alle sollten im Businessplan deshalb ausgedrückt werden.
Neben den Kapiteln über die Finanzen, die Idee, die Intention und viele weitere spielt auch das Kapitel über die eigene Person, bzw. über die Führungskraft des Unternehmens eine große Rolle. Wie eine Art Steckbrief über die Person dient er potentiellen Investoren oder Kreditprüfern dazu, sich ein Bild über den Kapitalsuchenden bzw. den Antragsteller zu machen. Deshalb sollte der Part zur Gründerperson ausführlich und strukturiert erstellt werden. Bestenfalls orientiert man sich an der folgenden Auflistung, die eine mögliche Einteilung des Kapitels "Gründerperson" gibt. Der Name des Kapitels kann übrigens auch anders gewählt werden.
Diese eben beschriebenen Aspekte sollte ein Businessplan in jedem Falle beinhalten. Natürlich spielt die Art der Verpackung auch eine Rolle: Einfach zu sagen, man sei kreativ, teamfähig und kompetent, ist nicht Sinn der Sache. Zielführender ist es, die eigenen Attribute an Hand bisheriger Erfahrungen zu erläutern, die zudem auch nachgewiesen werden können. Die entsprechenden Belege sollten sich im Anhang befinden. Wenn mehrere Personen für das Unternehmen verantwortlich sind, sollten sich all diese auch beschreiben.
Sicherlich ist es sinnvoll, ein ganzes Kapitel dem eigenen Ich bzw. der Führungsspitze zu widmen. Doch ist es auch so, dass der gesamte Businessplan selbst ein Abbild der Persönlichkeit ist. Zwar ist er nicht handgeschrieben, doch die 10 bis 100 Seiten Länge bieten genug Material zur Interpretation. Deshalb sollte der Businessplan insgesamt stimmig sein: Schnell merkt der Leser zum Beispiel, wenn einzelne Kapitel von unterschiedlichen Autoren stammen. Doch nicht nur das: Die Art der Formulierungen selbst gibt einen Hinweis auf die Persönlichkeit des Autors bzw. des Unternehmers. In entsprechenden Kontext stehende Aussagen mit "würde" oder "hätte" beispielsweise implizieren Vorsicht und lassen in diesem Zuge Rückschlüsse auf die Risikobereitschaft des Unternehmers zu.
Die Strukturierung der Kapitel und der Sätze beispielsweise gibt einen direkten Hinweis auf die Ordentlichkeit des Verfassers. Kompliziert verschachtelte Sätze und durcheinander gewürfelte Kapitel implizieren ein eher geringes Maß an Ordnung, die sich sicherlich auch im Alltag des Unternehmers wiederspiegeln dürfte. Außerdem sieht der Leser hierdurch auch, inwieweit sich der Autor Gedanken über seinen Text gemacht hat und kann daher auf die Disziplin und das Durchhaltevermögen rückschließen.
Der Schreibstil ist hinsichtlich seiner Komplexität und seiner Struktur direkt mit Attributen wie "Kreativität" und "Intelligenz" und ein paar weiteren verknüpft. Gute und besonders eigenwillig ausformulierte Sätze beispielsweise sprechen dem Verfasser ein wiederum hohes Maß an Kreativität zu und geben Hinweise darauf, wie er sich in gewissen Situationen verhält. Die Kreativität ist schließlich ebenso wie das Verhalten und andere Eigenschaften nicht auf eine Tätigkeit beschränkt. Alle anderen Kapitel des Businessplans sollten deshalb in sich wie unter sich stimmig sein und sich flüssig lesen lassen. Wortspiele und sinnvoll auskonstruierte Formulierungen sorgen für erhöhte Aufmerksamkeit seitens des Lesers.
Die Beurteilung eines neuen Unternehmens weicht im Grunde nicht großartig von der Beurteilung eines bereits bestehenden Unternehmens ab. Die folgenden Aspekte zeigen die Informationen zur Gründerperson, die eine Bank bzw. ein potentieller Investor anhand des Businessplans und speziell durch das entsprechende Kapitel analysieren wird:
Nach dieser Information kann der Businessplan besser verstanden und demnach auch geschrieben werden: Wie so oft hilft es, sich in den Nutzer, also den Leser bzw. die Bank, hineinzuversetzen. Wie bereits gesagt beträgt der Umfang etwa 10 bis 100 Seiten, das sollte sich nach der Höhe des benötigten Kapitals richten. Für einfaches Startgeld reichen ein paar zehn Seiten in der Regel aus, bei Beträgen in Millionenhöhe hingegen sind 100 Seiten ein guter Wert, wobei man insbesondere dem Zahlenteil sehr viel Aufmerksamkeit widmen sollte.
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