Existenzgründung Wissen – Businessplan Textteil

Aller Anfang ist schwer, das gilt auch für die schriftliche Ausarbeitung des Unternehmenskonzepts. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen, Schwierigkeiten zu überwinden und so zu einem professionell erstellten Businessplan zu gelangen, welcher mögliche Kreditgeber von der Idee und dem Konzept überzeugen kann.

Eine Übersicht auf dem Deckblatt

Worauf fällt der erste Blick, wenn der Businessplan einem möglichen Geldgeber überreicht wird? Korrekt, auf das Deckblatt. Dieses sollte bereits alle wichtigen Informationen enthalten, dazu gehören:

  • Kurzbeschreibung des Projekts
  • Name des Verfassers des Businessplans
  • Zeitpunkt der Erstellung des Businessplan
  • Zeitpunkt der Gründung
  • Wird ein Kredit beantragt? In welcher Höhe, falls ja?
  • Welche Fördermittel (bspw. Einstiegsgeld oder Gründungszuschuss) werden beantragt?
  • Wo wird der Businessplan eingereicht?

Je mehr wichtige Informationen das Deckblatt enthält, desto professioneller wirkt die Ausarbeitung. Aber Vorsicht: die Übersichtlichkeit muss gewahrt sein, zusätzliche Informationen gehören erst in den Businessplan Textteil.

Persönliches und Unternehmensdetails

Im nächsten Schritt sollte näher auf die persönliche Situation des Gründungswilligen eingegangen werden. Hierzu gehören Alter, Wohnort und die die familiäre Situation sowie die mögliche Relevanz dieser Aspekte auf das Vorhaben. Weiterhin sind alle Qualifikationen, Fähigkeiten, Aus- und Weiterbildungen zu nennen, die relevant für die gewählte Branche sind. Falls die Gründung im Team stattfindet, sind die Qualifikationen der Mitgründer ebenfalls zu nennen.

Weiterhin sollte ausführlich dargelegt werden, woher die Motivation kommt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Hier dürfen auch mögliche Gefahren und Ängste genannt werden. Wenn gleichzeitig bereits Lösungsmöglichkeiten für diese Situationen aufgezeigt werden, zeigt dies in besonderem Maße, dass der Gründer sich intensiv mit seiner Zukunft auseinandergesetzt hat.

Weiter geht es mit einer detaillierten Beschreibung des Unternehmens. In welcher Branche wird dieses tätig sein und was wird verkauft (Dienstleistungen, Stückzahlen, Stunden, Seiten usw.)? Wo befindet der Standort des Unternehmens und welchen Einfluss hat dieser beispielsweise auf die Zielgruppe oder die Konkurrenzsituation? Außerdem muss unbedingt genannt werden, wann die Unternehmensgründung stattfindet und welche Rechtsform gewählt wird.

Umfang des Businessplans

Ein sorgfältig ausgearbeiteter Textteil eines Businessplans sollte im Falle einer Gründung durch eine Einzelperson mindestens 8 bis 10 Seiten enthalten, ideal wären rund 20 Seiten. So können sämtliche Aspekte der Unternehmensgründung detailliert beleuchtet werden. Alleine die persönlichen Details und die Unternehmensbeschreibung genügen allerdings nicht, diese 20 Seiten zu füllen. Was darf in einem Businessplan daher also ebenfalls nicht fehlen?

Relevante Fragen beantworten

Ein Businessplan ist kann dann überzeugen, wenn er alle Fragen des Lesers beantworten kann. Daher sollte der Businessplan Textteil detailliert das Unternehmenskonzept beschreiben. Ein Augenmerk soll dabei auf die mögliche Kundschaft und deren Bedürfnisse gelegt werden. Dabei gilt es auch zu unterscheiden, ob Unternehmer oder Verbraucher angesprochen werden und ob diese sich Anhand bestimmter Merkmale nochmals in Zielgruppensegmente unterteilen lassen.

Der aktuellen Marktsituation der Branche sowie der Konkurrenzsituation am Standort sollte ebenfalls ein nicht unbeträchtlicher Teil der Aufmerksamkeit geschenkt werden. Sind zukünftige Trends absehbar? Kann dieses Wissen bereits jetzt genutzt werden, um das eigene Unternehmen deutlich von Mitbewerbern abzuheben? Wie wird der Kunde bei Markteintritt auf das Unternehmen aufmerksam gemacht? Es muss deutlich sichtbar gemacht werden, dass das eigene Unternehmen etwas bieten kann, das es auf dem Markt in dieser Form noch nicht gibt.

Der Businessplan Textteil muss zudem darlegen, wie die organisatorischen Abläufe im Unternehmen aussehen werden. Werden diese nur von einer Einzelperson erbracht oder muss auf lange Sicht Personal eingestellt werden? Wie hoch sind in diesem Fall die Personalkosten? Sind Kenntnisse in Steuererklärung und Buchhaltung vorhanden oder werden diese von einer Person außerhalb des Unternehmens erledigt? Findet eine Zusammenarbeit mit externen Dienstleister oder Partner statt?

Zum Schluss sollte eine realistische Zukunftsvoraussage getroffen werden. Denn sobald das Unternehmen einmal am Markt etabliert ist, fängt die Arbeit erst richtig an. Wie wird dann der Umsatz erhöht? Gibt es Möglichkeiten, das Geschäftsfeld auszuweiten? Sind Risiken bereits jetzt absehbar? Wenn diesen Fragen im Businessplan Textteil ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt wird, steht einer erfolgreichen Unternehmensgründung beinahe nichts mehr im Weg.

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