Franchise – Ich komme mit meinem „Partner“ nicht zurecht?

Die fehlende Kommunikation zwischen Franchisegebern und Franchisenehmern führt zu Missverständnissen und Unzufriedenheit bei den Franchisenehmern. Vom Franchisegeber eingerichtete Gremien wie Beirat und regelmäßige Treffen (ERFA, Partnertag) helfen Franchisenehmern Ihre Interessen und Wünsche zu kommunizieren. Dafür müssen Sie als Franchisenehmer auch hingehen und aktiv an der Entwicklung des Systems mitwirken (!) Sprechen Sie zudem auch regelmäßig mit den anderen Franchisenehmern. Sie sind an vorderster Front beim Kunden und müssen dem Franchisegeber Feedback geben.


Das fragen sich Franchisenehmer

Wenn Sie als Franchisenehmer nicht erfolgreich sind, entstehen die ersten Probleme. Hier sollten Sie dann immer analytisch vorgehen und alle Parameter wie Standort, Sortiment, Preise etc. überprüfen.  Kehren Sie aber auch vor Ihrer eigenen Haustür, denn es liegt in 80% der Fälle an Ihnen und dem fehlenden Umsatz. Haben Sie alle Empfehlungen des Franchisegebers befolgt? Haben Sie mit erfolgreichen Partnern gesprochen? Haben Sie mit dem Franchisegeber ein Review Termin ausgemacht?  Sind Sie regelmäßig zu den Schulungen gegangen? Haben Sie alles gemacht und Einsatz gezeigt? Wenn ja, dann haben Sie eine solide Basis für ein Gespräch mit dem Franchisegeber, denn die Chance ist hoch, dass es am System liegt. Franchisegeber unterhalten sich übrigens vorzugsweise mit erfolgreichen Partnern und nicht mit Franchisenehmern, die einfach nicht den Vorgaben des Systems folgen und sich ständig beschweren. Wenn Sie also ein erfolgreicher Unternehmer sind und sich das richtige Franchisesystem ausgesucht haben, werden Sie einfach abheben und sich überlegen weitere Gebiete zu sichern. Erfolgreiche Franchisenehmer haben fünf oder mehr Filialen, eigene Standortleiter und verdienen so ihre Million.

Natürlich kommt es dann auch vor, dass erfolgreiche Franchisenehmer versuchen ihre Interessen beim Franchisegeber durchzusetzen. Das ist normal. Probleme können also nicht nur die Erfolglosen, sondern auch die erfolgreichen Franchisenehmer haben. Leider vertritt der Franchisegeber nicht nur die Erfolgreichen, sondern alle Partner und muss immer versuchen einen Ausgleich zu erzielen. Letztlich bedeuten Forderungen des Franchisenehmers immer Aufwand und damit Kosten beim Franchisegeber und jede Partei versucht natürlich einen Vorteil zu erzielen. Für die erfolglosen und durchschnittlichen Franchisenehmer bedeuten die erfolgreichen Franchisenehmer aber immer einen Gewinn, weil sie in der Regel Gruppeninteressen durchsetzen und aufgrund ihres Erfolgs auch vom Franchisegeber beachtet werden.

BEISPIEL
Sie haben die Idee für ein neues Produkt oder eine neue Marketingidee und schlagen es dem Franchisegeber vor. Spätestens, wenn Sie nach dem dritten Mal merken, dass nichts passiert, werden Sie anfangen Überlegungen für den Austritt anzustellen und es auf eigene Faust unter eigener Marke zu versuchen. Machen Sie als Franchisenehmer also immer Druck beim Franchisegeber und versuchen Ihren und den Erfolg der Gruppe zu beeinflussen, beispielsweise über den Beirat. Behalten Sie zudem Ihre guten Ideen nicht alleine und helfen Sie mit Ihrem Erfolg den schwächeren Partnern. Nur ein gesundes und in Summe erfolgreiches System kann im Wettbewerb bestehen.

Das fragen sich Franchisegeber

Franchisenehmer können manchmal ziemlich nerven. Tausend Mal hat man erklärt wie es funktioniert und auf Schulungen eingeladen. Man hat versucht vor Ort zu erklären wie es geht, aber es funktioniert einfach nicht. Dann kommen gerade von diesen „Losern“ Forderungen wie bspw. mehr Marketing zu machen, besser vor Ort zu betreuen und es fallen Bemerkungen, dass der Franchisegeber nichts für die Franchisenehmer tut und nur Geld kassiert. So oder ähnlich kann das nahezu jede Systemzentrale berichten. Franchisegeber lassen sich von den Erfolglosen verständlicherweise nichts sagen. Theoretisch richtig, aber das reicht leider nicht. Wie bei allen Vertriebssystemen gibt es 20% die richtig erfolgreich sind und eine breite Mittelschicht die sich leidlich halten und 20% sind einfach Loser. Die Kunst des Franchisegebers besteht nun in der regelmäßigen Kommunikation und Entwicklung der Partner. Als Franchisegeber müssen Sie von den erfolgreichen Partnern lernen und diese bei der Stange halten. Setzen Sie deren Erfolge in Schulungen um, entwickeln Sie neue Produkte und helfen Sie so dem Mittelbau und entwickeln diesen kontinuierlich weiter. Denn der Mittelbau trägt Ihr System. Von den restlichen 20% trennen Sie sich am besten still und geräuschlos. Hier haben Sie einfach keine Chance, außer Sie wollen den ganzen Tag Händchen halten.

BEISPIEL
Im Rahmen des Betriebsvergleichs finden Sie schnell die Erfolgreichen und weniger Erfolgreichen. Setzen Sie einen Beirat auf, in dem die Erfolgreichen organsiert sind und räumen ihnen Mitspracherechte bei der Produktentwicklung, Marketing und Strategie ein. So sparen Sie Zeit und bringen Ihr Unternehmen vorwärts.

Kommunikationswünsche der Franchisenehmer werden vom Franchisegeber oft als „Gemaule“ wahrgenommen. Trotz der bereitgestellten Tools werden diese oft vom Franchisenehmer nicht genutzt.  Ratschläge werden sowieso  meistens nicht befolgt und irgendwann gibt auch der letzte  Franchisegeber genervt auf. Setzen Sie als Franchisegeber trotzdem weiter auf Kommunikation und sprechen mit Ihren Franchisenehmer. Fordern Sie regelmäßiges Feedback ein- ohne geht es nicht, auch wenn es hart ist.


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