Businessplan Branchenkennzahlen – Die Bank schaut genau hin

Businessplan Branchenkennzahlen sind für jeden Businessplan, Unternehmenskonzept, Geschäftsplan oder Jahresabschlüsse wichtig. Denn jeder Existenzgründer, Freelancer und Selbstständige braucht Businessplan Branchenkennzahlen bzw. Vergleichszahlen, um auf der sicheren Seite zu sein. Die Durchschnittsergebnisse der Konkurrenz sind in der Regel nicht bekannt. Am meisten setzen Banken bei der Kreditvergabe auf Businessplan Branchenkennzahlen als das Maß aller Dinge. Wir nennen Ihnen in usnerem eBook bewährte Kennzahlen zu über 50 Branchen. (hier kaufen).

Businessplan Branchenkennzahlen zeigen Ihnen wo Ihr Unternehmen steht - Das Betriebsergebnis als zentrales Element

Der Begriff Betriebsergebnis bezeichnet laut dem deutschen Handelsbilanzrecht das Ergebnis einer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Dies ist auch unter dem Begriff „operatives Ergebnis“ bzw. seinem englischen Pendant „operative income“ zu verstehen. Letztendlich ist damit eine betriebswirtschaftliche Businessplan Branchenkennzahl gemeint, welche den kerngeschäftlichen Erfolg des Unternehmens in einer Abrechnungsperiode (Monat, Quartal oder Jahr) beschreibt. Wenn es um die externe Rechnungsauslegung geht, so ist das Betriebsergebnis der um das Finanzergebnis und außerordentliche wie aperiodische Einflüsse bereinigte Periodenerfolg. Im Bereich des internen Rechnungswesens, also der Leistungs- und Kostenrechnung, wird das Betriebsergebnis als Differenz zwischen den Kosten und den Leistungen ausgedrückt.

Das Betriebsergebnis eines Unternehmens zeigt also die Kernkompetenz dieses Unternehmens zum Ausdruck. In aller Regel jedoch wird das Betriebsergebnis als eine Erfolgsgröße, die unternehmensintern ist nicht veröffentlicht. Die veröffentlichte Verlust- und Gewinnrechnung unterscheidet die Erfolgsspaltung zwar zwischen dem außerordentlichen Ergebnis und dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, allerdings ist letzteres nicht mit dem Betriebsergebnis identisch, welches Sie auf betriebsinterner Basis von rechnerischen Größen ermitteln. So reflektiert das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ausschließlich den operativ realisierten Betriebszweck.

Handelsrechtliche Rechnungslegung und Betriebsergebnis

Die in der handelsrechtlichen Rechnungslegung teilweise oder ganz unberücksichtigten Kostenbestandteile werden im internen Betriebsergebnis beachtet und verrechnet. Kalkulatorischen Zinsen für das betriebsnotwendige und eigenfinanzierte Kapital berücksichtigen Sie nicht. Die auf Basis von Wiederbeschaffungswerten kalkulatorischen Abschreibungen berücksichtigen Sie hingegen teilweise.

Verlust- und Gewinnrechnung

Beim Einsehen der Verlust- und Gewinnrechnung bleibt dem Businessplan Leser, im Zuge der Beurteilung des Betriebsergebnisses, lediglich die Kennzahl über das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sobald der Gesamtdeckungsbeitrag die Fixkosten übersteigt, ist das Betriebsergebnis positiv. Als weitere Aggregate stehen dem Betriebsergebnis der außerordentliche Ertrag und der außerordentliche Aufwand zum außerordentlichen Ergebnis saldiert gegenüber.

Aus dem Betriebsergebnis oder, falls dieses nicht vorhanden ist, hilfsweise auch aus dem EBIT und dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, ermittelt sich die Betriebsrentabilität. Hierfür brauchen Sie lediglich eine weitere Kennzahl: Das betriebsnotwendige Vermögen. Das Betriebsergebnis geteilt durch dieses betriebsnotwendige Vermögen ergibt die Betriebsrentabilität.


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