Der Franchisenehmer profitiert in diesem System vor allem vom Image der Marke und kann bereits vorhandenes Know-how nutzen. Er hat geringere bürokratische Hürden zu überwinden als „normale“ Existenzgründer. Zudem ist das Geschäftsrisiko eines Franchisenehmers begrenzt, da er ein in der Regel bewährtes Geschäftsmodell übernimmt. Ferner sollte der Franchisenehmer Unterstützung bei der Ressourcenbeschaffung und bei der Betriebsführung sowie beim Marketing und bei der Weiterbildung erhalten. Nach einer Studie des Internationalen Centrums für Franchising und Cooperation der Universität Münster aus dem Jahr 2005 scheitern Franchisenehmer in Deutschland in den ersten vier Jahren nach der Gründung weniger oft als Existenzgründer im Allgemeinen.
- Prüfen Sie Ihre persönliche Eignung als Franchisenehmer
- Machen Sie eine Übersicht über verfügbare Mittel (Eigen- und Fremdkapital)
- Wählen Sie die Branche aus und erstellen die Longlist
- Kontaktieren Sie jetzt die ersten 10 Franchisegeber auf der Longlist
- Prüfen sie die Unterlagen der Franchisegeber (Aufklärungspflicht)
- Von der Longlist zur Shortlist - Bewertungsschema für Franchisesysteme
- Führen Sie persönliche Gespräche mit potentiellen Franchisegebern
- Entwickeln Sie Ihren adaptierten Businessplan
- Besuchen Sie eine (mehrere) Filiale(n) der Franchisegeber
- Setup Business und Start der Finanzierungs- und Vertragsverhandlung
Für Deutschland hat die KfW alle Unternehmensgründungen zwischen 2000 und 2006 analysiert. Danach gaben etwa 14% von 1,3 Mio. Unternehmensgründern im Jahr 2004 nach spätestens einem Jahr wieder auf. Nach spätestens zwei Jahren lag der entsprechende Anteil schon bei 24%.2 Ältere Studien aus den USA kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass Franchise-Unternehmensgründungen keine höheren Überlebenschancen haben als „unabhängige“ Gründungen. Die bedeutendste Analyse auf diesem Gebiet veröffentlichte Timothy Bates im Jahr 1995. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass von Franchiseunternehmen, die von 1984 bis 1987 in den USA gegründet wurden, nur rd. 65% im Jahr 1991 noch bestanden; bei den selbständigen Unternehmensgründungen lag dieser Wert mit 72% sogar erheblich höher.
Der Franchisenehmer wird durch die Verpflichtungen gegenüber dem Franchisegeber in seinem unternehmerischen Handeln eingeengt. Er ist z.B. auf ein bestimmtes Warensortiment beschränkt und muss einen Teil der Einnahmen an den Franchisegeber abführen. Zudem ist der Franchisenehmer im Gegensatz zu einem „freien“ Existenzgründer dem Risiko ausgesetzt, dass sein Franchisegeber aufgibt. Ein Problem besteht oft darin, dass der Franchisegeber sein System bestens kennt, während der angehende Franchisenehmer nicht über ausreichende Kenntnisse darüber verfügt. Im Folgenden nun die 10 Schritte zum erfolgreichen Start als Franchisenehmer.
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